Philippinen
- annikasponar
- vor 7 Tagen
- 12 Min. Lesezeit
Philippinen - Das 4. Ziel unserer Weltreise: Ankommen zwischen 7000 Inseln🇵🇭
Unsere Reise ging weiter auf die Philippinen. Hier fühlt sich das Leben an wie ein Hintergrundbild, das plötzlich Realität geworden ist: Türkisblaues Wasser, Palmen im Wind und ich mittendrin mit salzigen Haaren und sonnengeküsster Haut.
Die Philippinen sind süße Mangos zum Frühstück, Sand unter den Füßen und dieses Gefühl von "Heute müssen wir einfach gar nichts tun". Nicht mehr suchen. Einfach erleben. Und vielleicht auch: wieder mehr leben.
Eine Übersicht für den Blogeintrag
🤓Vor der Anreise: Das muss man wissen
🇵🇭Philippinen: Ein paar Fakten
- Über die Philippinen
- Verkehr & Fortbewegung
- Praktische Infos
- Essen & Trinken
- Weitere Tipps
📍Unsere Stopps: (ca. 17 Tage)
1. Stopp: Manila (3 Nächte) - weiter: ✈️Flug nach Puerto Princesa (ca. 1,5h) + 🚌Van nach El Nido (ca. 5h)
2. Stopp: El Nido (5 Nächte) - weiter: 🚌Bus nach Puerto Princesa (ca. 5h - war länger angegeben)
3. Stopp: Puerto Princesa (1 Nacht) - weiter: ✈️Flug nach Cebu (ca. 1,5h)
4. Stopp: Cebu (7 Nächte)
💸Kosten pro Person
💡Tipps & Tricks
📸Insta vs. Reality
✨️Fazit
🤓Vor der Anreise: Das muss man wissen
Was wir alles vor der Anreise beachtet haben, findet ihr in meinem Blogeintrag “Vorbereitungen” und “Checkliste bei Einreise”, aber:
- Wir mussten eine eTravel Arrival Card vorab online ausfüllen (über die offizielle Regierungswebsite der Philippinen - am besten gelangt man über die Website des auswärtigen Amtes auf diese)
- zusätzliches Visum bei unserer Reisedauer nicht nötig
🇵🇭Philippinen: Ein paar Fakten
Über die Philippinen
- bestehen aus über 7000 Inseln, ca. 115 Millionen Einwohner
- Hauptstadt: Manila
- Amtssprache: Filipino und Englisch
- Religion: etwa 80% römisch-katholisch (Einfluss aus der spanischen Kolonialzeit (über 300 Jahre)); 5-10% Muslime
Verkehr & Fortbewegung
- Rechtsverkehr
- es gibt Grab (nicht überall und nicht so zuverlässig wie beispielsweise in Vietnam), Jeepneys, Tricycles, Busse & Vans, Fähren, Roller etc., aber die Fahrzeiten sind aufgrund von Stau oft länger als gedacht (--> unbedingt Zeit einplanen)
- die Straßen sind ... "abenteuerlich"🤣 - genauso wie der Fahrstil
Praktische Infos
- Währung: Philippinischer Peso (PHP) (unbedingt Bargeld dabei haben!! Kartenzahlung sehr oft nicht möglich)
- Leitungswasser nicht trinkbar (auch nicht zum Zähneputzen)
- Klima: tropisch - ganzjährig warm (ca. 25 bis 34 Grad); beste Reisezeit von Dezember bis Mai (Trockenzeit), von Juni bis November ist Regenzeit (teilweise mit Taifunen)
Sicherheit: insgesamt freundlich & entspannt - normale Vorsicht wie überall
Essen & Trinken
Die philippinische Küche ist herzhaft, süßlich und stark von spanischen und asiatischen Einflüssen geprägt.
- ein typisches philippinisches Gericht in einem einfachen Restaurant kostet meist 150-300 PHP (ca. 2,50-5€); Streetfood gibt es schon ab 20-80 PHP pro Snack; frische Mangos oder eine Kokosnuss kosten oft unter 2€
- in touristischeren Cafés oder bei westlichen Essen liegen die Preise eher bei 300-600 PHP
- ein lokales Bier kostet etwa 1-3€, Wasser im Supermarkt unter 1€
Weitere Tipps
- immer Mückenspray, Sonnencreme und genug Wasser dabei haben
- die Straßen sind oft sehr "fußgängerunfreundlich": entweder ein Grab/ Tricycle o.Ä. rufen oder selbst Verkehrsteilnehmer sein
- Gelassenheit/ Flexibilität/ Lösungsorientierung sehr wichtig:
flexibel bleiben & nicht auf die Minute planen: Hier dauern die Dinge oft etwas länger (v.a. in Restaurants, bei Grab-Fahrten etc.)
gelassen bleiben/ lösungsorientiert: Wenn etwas nicht so klappt wie geplant (z.B. ein Bus fällt aus): nicht verzweifeln - es gibt immer einen Plan B
Inlandsflüge mit Puffer buchen: Wetter kann Pläne ändern! (wäre uns auch fast passiert)
- bleibt offen, freundlich und entspannt: hier funktioniert vielleicht nicht alles so effizient wie in anderen Ländern, dafür aber herzlich
📍1. Stopp: Luzon - Manila: Geschichte vs. Moderne (3 Nächte)
Manila ist laut, dicht, lebendig. Zwischen spanischer Kolonialarchitektur, riesigen Shoppingmalls und moderner Skyline zeigt sich die Hauptstadt von vielen Seiten. Mit über 13 Millionen Einwohnern in der Metropolregion ist Manila eine der dichtest besiedelten Städte der Welt. Uns hat die Stadt leider nicht sooo gut gefallen, aber man konnte schon das Ein oder Andere machen.
Unser Hotel: Red Planet Mabini
War weder richtig gut noch richtig schlecht. Ein klassisches Budget-Hotel, das alles in allem ganz ordentlich war. Würde ich an sich nicht nochmal buchen. Da gibt es genug andere, die auch günstig sind.
Was wir in Manila gemacht haben
Der Manila Baywalk liegt entlang des Roxas Boulevard und ist besonders am Abend wegen der Sonnenuntergänge beliebt. Kein Strand zum Baden, aber zum Schlendern.
Intramuros ist die ummauerte Altstadt aus der spanischen Kolonialzeit - ein kompletter Kontrast zum Rest der Stadt. Fort Santiago, die ehemalige spanische Festung direkt am Fluss, eignet sich perfekt für einen Spaziergang zwischen alten Mauern, Gärten und historischen Ausstellungen.
Fußläufig befinden sich die Kathedrale von Manila und die San Augustin Church (UNESCO-Weltkulturerbe). Intramuros fühlt sich fast europäisch an - nur mit tropischer Hitze und Palmen.
Manilas Chinatown (Binondo) ist das älteste Chinatown der Welt (gegründet 1594!). Hier ist es laut, intensiv und authentisch - ein kleines Abenteuer.😅
Die Skydeck View Bar bietet einen 360 Grad-Blick über Intramuros und die Skyline. Ich empfehle zum Sonnenuntergang oder abends dorthin zu gehen.
Kitschig und künstlich, aber irgendwie süß. Eine Mall mit venezianischer Kulisse mit Kanal, Gondeln und italienischer Architektur. Plus für die Mädels: für nicht mal 5€ kann man für 20 Minuten ein Barock-Kleid ausleihen und Prinzessinnen-Bilder machen!🤭
Das moderne, saubere und strukturierte Manila. Hier fühlt es sich fast nicht mehr nach Südostasien, sondern eher wie in Singapur an. Es gibt internationale Restaurants, Rooftop-Bars, Street-Art und und und.
Die SM Mall of Asia gehört zu den größten Malls der Welt. Hier gibt es wirklich alles: Von Zara bis Technik, ein Kino, eine Eislaufbahn, mehrere Freizeitangebote, eine Promenade mit Riesenrad und anderen Fahrgeschäften. Man kann also wirklich Stunden dort verbringen.
📍2. Stopp: Palawan - El Nido: Kalksteinfelsen & türkisfarbenes Wasser (5 Nächte)
Palawan wird oft als die schönste Inselprovinz der Philippinen bezeichnet - und das ganz zurecht. Türkisblaues Wasser, dramatische Kalksteinformationen und unzählige kleine Inseln, die aussehen, als wären sie zufällig ins Meer gestreut worden.
Hier gibt es keine Hochhaus-Skyline, keine großen Hotelketten, keinen Massentourismus, sondern Natur. Viel Natur. Besonders im Westen finden sich artenreiche Korallenriffe, versteckte Lagunen und eine der klarsten Unterwasserwelten des Landes. Palawan ist weniger "Party-Insel", mehr Rückzug, Abenteuer und Staunen.
Unsere Unterkunft: Buena´s Haven Travelodge
Kurz vorab: Es war wirklich eine kleine Herausforderung, eine Unterkunft in El Nido zu finden. Es gibt dort keine klassischen Hotelketten, sondern viele kleinere Hotels und Guesthouses. Eines zu finden, welches an sich ordentlich ist, war irgendwie aufwendiger - aber keine Ahnung, ob wir uns einfach nicht gut genug auskannten oder ob es wirklich schwieriger war.🤣
Wir waren dann zum Glück mit unserer Wahl sehr zufrieden. Es war ein kleines, aber feines Gasthaus, das ordentlich war und eine gute Lage nahe des Corong Corong Strandes hatte. Würde ich wieder buchen - aber wer es lebhafter mag, sollte direkt in El Nido Town wohnen.🤭 Kurzer Tipp: Nehmt auf jeden Fall Ohrstöpsel mit. Viele Philippiner halten Kampfhähne als Prestige und diese krähen die GANZE Nacht lang.😅🐓
Was wir in El Nido gemacht haben
El Nido liegt im Norden Palawans und ist das Tor zum berühmten Bacuit-Archipel. Das kleine Küstenstädtchen selbst ist lebendig mit vielen kleinen Cafés und Restaurants direkt am Strand. Aber auch hinter dem Strand tummeln sich in den Gässchen unzählige Restaurants, Bars und Souvenirshops. Abends findet ein Night-Streetfood-Market statt.
Das eigentliche Highlight in El Nido sind die Bootstouren zu den ganzen Inseln mit ihren versteckten Stränden, Höhlen und Lagunen, die nur per Boot erreicht werden können. Es gibt verschiedene Touren, die jeweils in die Touren A bis D aufgeteilt sind. Mindestens eine davon MUSS man machen, wenn man in El Nido ist!🤭🌊
Zusätzlicher Hinweis: Auf Palawan gibt es kein Grab. Man kommt allerdings mit Tricycles von A nach B oder mit Bussen/ Vans, wenn die Strecke länger ist.
Der ruhige Gegenpool zum lebendigen El Nido Town. Hier wird es am Nachmittag langsam stiller. Bei Ebbe spiegelt sich der Himmel im flachen Wasser, Fischerboote liegen ruhig in der Bucht und der Sonnenuntergang ist hier ein langsames Verglühen in Gold, Rosa und Orange.
Das eigentliche Highlight von El Nido: Die Bootstouren zu den vielen kleinen Inseln, Lagunen und versteckten Stränden vor El Nido. Wir buchten einmal die Tour A, die als beliebteste Tour gilt (die zweitbeliebteste ist Tour C): Hier fährt man die ikonischen Lagunen ab. Mit dem Kajak (gegen einen kleinen Aufpreis von ca. 3€ pro Person) paddelt man zwischen den hohen Felswänden auf smaragdgrünem Wasser durch die Big Lagoon, genießt ein Lunch bei dem paradiesischen Payong Payong Beach, erkundet die Secret Lagoon, die nur durch eine kleine Öffnung in den Felswänden zu erreichen ist und chillt am weißen Strand von Commando Beach. Schnorchelstops gibt es zwischendrin ebenso.
Uns hat bei der Tour vor allem das Bootfahren gefallen, aber die Lagunen sind echt auch gigantisch!😍 Einziges Manko: Dadurch, dass diese Tour die beliebteste ist, sind natürlich auch sehr viele Menschen an den jeweiligen Orten.
Wir entschieden uns als zweite Tour für die Tour D - diese ist ruhiger und unserer Meinung nach sehr unterschätzt. Hier besucht man zuerst die wunderschöne Cadlao Lagoon, macht einen Schnorchelstop beim Olan´s Coral Castle (etwas unheimlich, aber trotzdem faszinierend), genießt ein Lunch bei dem wunderschönen Serenity Beach, erkundet die fast mystische Small Lagoon (mein Highlight von den beiden Touren!🌊💙) und genießt die Natur am Paradise Beach.
Am besten fanden wir hier, wie ruhig es überall war. Dadurch, dass alle Touristen die Touren A und C buchen, sind die Touren B und D fast menschenleer. Fanden wir super!🤭
📍3. Stopp: Palawan - Puerto Princesa (1 Nacht)
In Puerto Princesa haben wir nur einen kurzen Zwischenstopp eingelegt, bevor es weiter nach Cebu ging. Ich kann nicht wirklich viel berichten, nur, dass es eine riesige Mall dort gibt und am Meer eine Promenade. Highlight ist scheinbar ein Ausflug zu einem Underground River, den wir aber nicht gemacht haben. Wir kamen mittags dort an und am nächsten Tag ging es morgens direkt weiter. Kurzer Tipp: Bucht NICHT wie wir Hotels, die nur 1€ pro Nacht kosten.😅 Genauso sehen sie dann nämlich auch aus.
📍4. Stopp: Cebu - Mactan: Zwischen Resorts und Naturwundern (7 Nächte)
Cebu ist eine Mischung aus kolonialer Geschichte, tropischen Resorts und echten Natur-Highlights. Cebu City ist selbst sehr geschäftig und eher urban. Außerhalb der Stadt finden sich jedoch einzigartige Erlebnisse im Wasser und grüne Landschaften.
Unser AirBNB: Tambuli Residence in Lapu Lapu City
Ein tolles AirBNB! Das Paar, das die Wohnung vermietet, war super nett und immer erreichbar, alles war ordentlich, schön und wir haben uns mega wohl gefühlt. Ich würde nur für dieses AirBNB nochmal nach Cebu fahren!🤣
Kurzer Tipp: Unbedingt Zeit einplanen, wenn man ein Grab-Taxi ruft. Die Wartezeiten können sehr lang sein. Unser Host meinte, dass manche seiner Gäste sogar ihren Flug verpasst haben, weil sie es zu knapp eingeplant haben.
Was wir in Cebu gemacht haben
Cebu City: Fort San Pedro - Cebu Ocean Park - SM Seaside City Cebu
Einen Tag waren wir in Cebu City. Dort gibt es die älteste spanische Festung der Philippinen - das Fort San Pedro. Ein ruhiger Ort mit Innenhof, alten Mauern und kolonialem Flair. Perfekt für einen kurzen Zwischenstopp.
Der Cebu Ocean Park kann mit den Sealifes in Deutschland verglichen werden. Zusätzlich gibt es hier eine riesige Vogelvoliere, in der Vögel frei herumfliegen. Ideal, wenn man einen Indoor-Tag plant. Wir fanden es dort sehr schön!
Das SM Seaside ist eine riesige Mall, in der es wirklich alles gibt. Wer etwas braucht: Dort findet man es!
Ein echtes Highlight für uns war das Tambuli Resort & Spa. Über unseren AirBNB-Host konnten wir uns beim Resort für ca. 25€ registrieren lassen und konnten so die Pools, den Strand und das Gym mit nutzen (ist für ca. 30 Tage dann gültig). Das Resort ist wahnsinnig schön! Wir waren 5 Tage dann dort!🤭😍
Haupthighlight in Cebu war der Ausflug nach Oslob, wo ich mir einen lang ersehnten Traum erfüllen konnte: Dazu mussten wir allerdings um 2 Uhr morgens aufstehen und erst einmal 3,5 Stunden nach Oslob fahren!🤣 Um mit WALHAIEN zu schwimmen!🥹 Dem größten Fisch der Welt!
Kurz vorab: Ja, dieses Erlebnis in Oslob ist eine klassische "tourist trap" - das wissen wir. Es ist stark touristisch organisiert und kritisch diskutiert. Die Tiere werden regelmäßig angefüttert, damit sie in Küstennähe bleiben und Touristen verlässlich mit ihnen schnorcheln können. Das macht das Erlebnis planbar, aber auch problematisch.
Durch die Fütterung verändert sich das natürliche Verhalten der Walhaie. Sie gewöhnen sich an die Boote und Menschen, bleiben länger an einem Ort und passen ihre Wanderbewegungen an. Viele Meeresbiologen sehen darin einen Eingriff in ein eigentlich wildes Ökosystem.
Zudem ist Oslob dadurch zu einer stark frequentierten Touristenattraktion geworden. Wir mussten beispielsweise fast 3 Stunden warten, bis wir auf das Boot und ins Wasser konnten.
Warum wir es trotzdem gemacht haben - eine ehrliche Aussage: Wir wussten über die Kritik daran Bescheid - gleichzeitig war da diese Faszination für diese riesigen, sanften Tiere.
Wir haben uns bewusst dafür entschieden - mit gemischten Gefühlen. Nicht aus Ignoranz, sondern aus dem Wunsch heraus, selbst zu erleben, wie sich die Begegnung mit den sanften Riesen anfühlt.
Der Moment im Wasser mit den Tieren war einfach magisch! Es fühlt sich überwältigend, respektvoll, fast surreal an. Als würde man eine Natur-Deko ansehen - nur, dass man mittendrin ist. Die Erfahrung war es für mich definitiv wert. Es wird auch seeeeehr stark darauf geachtet, dass keiner die Tiere berührt und niemand Sonnencreme trägt. Alles in allem war das Erlebnis alles wert und es hat uns gleichzeitig sensibler für das Thema Nachhaltigkeit im Tourismus gemacht.
Es muss wirklich jeder selbst entscheiden, wie er darüber denkt. Mir war vor allem wichtig, dass es dennoch wilde Tiere sind, die nicht in einem Becken gehalten werden. Und wenn es den Walhaien nicht mehr passt - dann schwimmen sie halt einfach weg!😊🐋
Nur wenige Minuten entfernt liegen die Tumalog Waterfalls, die wie ein feiner Vorhang über eine breite Felswand in ein türkisblaues Becken gleiten. So wunderschön, wie in einem Feenwald.🧚♀️🌿
2 Stunden entfernt liegt Moalboal, welches berühmt für den Sardine Run ist. Riesige Fischschwärme bewegen sich hier direkt vor der Küste. Man kann mitten durch Millionen silberner Fische schwimmen, die sich wie ein lebender Tornado im Wasser drehen. Außerdem gibt es dort Meeresschildkröten.🥹🐟🐢
Danach fuhren wir ca. 3 Stunden wieder zurück nach Mactan. Ein seeeehr langer Tag wie man sieht, aber hier hat man alles in einem. Geht natürlich auch einzeln.😉
💸Kosten pro Person
Die Preisstruktur auf den Philippinen kann sehr unterschiedlich sein. Besonders bei Hotels fällt dies auf. Ein Budgethostel kann man schon für 7-15€ pro Nacht buchen, ein Resort eher für 65-170€ pro Nacht. Hier eine Übersicht:
- Essen: Streetfood ab 1-4€, lokale Restaurants 4-10€
- Getränke: Kaffee 2-4€, Cocktails 3-6€
--> Realistisch: 8-20€ pro Tag für Essen
- Transport: Grab: 2-5€ (kurze Strecke), Van-Transfer: 5-15€, Inlandsflüge: 20-60€
- Geführte Touren: 20-50€
- Eintritte/ Naturspots: 2-8€
- Inselhopping: 15-35€
Die Philippinen sind kein "ultra-billig"-Land wie Vietnam, aber man bekommt hier unglaublich viel Natur, Inselträume und Abenteuer für sein Geld.
Hier sind unsere Gesamtausgaben pro Person:
Luzon - Manila (3 Nächte)
- Flug von Hanoi nach Manila: ca. 135€
- Hotel: ca. 35€
- Sonstiges (Eintritte, Souvenirs, Essen, Grab etc.): 110€
--> Insgesamt: 280€
Palawan - El Nido (5 Nächte)
- Flug von Manila nach Puerto Princesa: ca. 60€
- Van von Puerto Princesa nach El Nido: 8€
- Hotel: 105€
- Sonstiges: 160€
--> Insgesamt: 333€
Palawan - Puerto Princesa (1 Nacht)
- Bus von El Nido nach Puerto Princesa: ca. 15€
- Hotel Puerto Princesa: 1€ (Don´t do it!😅)
- Sonstiges: ca. 150€
--> Insgesamt: 166€
Cebu - Mactan (7 Nächte)
- Flug von Puerto Princesa nach Cebu: ca. 50€
- AirBNB (Lapu Lapu City): 125€
- Sonstiges: ca. 230€
--> Insgesamt: 405€
➡️INSGESAMT: ca. 1180€ für knapp 2,5 Wochen Philippinen (wenn man eher komfortabel statt backpackermäßig lebt)
Das ist natürlich nur eine Orientierung; die Kosten können je nach Reiseart und -stil variieren. Hoher Kostenfaktor sind wie man sieht vor allem die Flüge.
💡Tipps & Tricks
- eSim besorgen (z.B. Saily)
- GetyourGuide für Ausflüge
- 12Go Asia (Buchungsplattform für Züge, Busse, Fähren und Inlandsflüge in Südostasien und weltweit)
- Geld wechseln, aber auch viel Kartenzahlung möglich (wobei es immer ratsam ist, genug Bargeld dabei zu haben)
- ChatGPT für Empfehlungen nutzen
- Strickjacke mitnehmen (Klimaanlagen!)
- Ohrstöpsel dabei haben (Funfact: vor allem in ländlichen Gegenden (z.B. in El Nido) ist es Prestige Kampfhähne zu halten; diese krähen die GANZE Nacht... Und ich meine die ganze Nacht.😅🐓 Also: Ohrstöpsel!)
📸Insta vs. Reality
Auf Socialmedia sind die Philippinen türkisfarbenes Wasser, das fast unreal wirkt, einsame Stände mit Palmen wie aus einem Hintergrundbild, ein günstiges Backpacker-Paradies, ein entspanntes Inselleben mit Kokosnuss in der Hand und jeden Abend gibt es den perfekten rosaroten Sonnenuntergang am Strand. Das Strandparadies schlechthin!🏝🌅
Und genau das findet man auch an gewissen Stellen genau SO!🥹🫶
Aber nicht nur: Inselhopping heißt auch 1,5 Stunden Flug und 5 Stunden gequetscht Bus fahren mit Mensch und Tier🐓, volle Strände aufgrund der Popularität (vor allem in El Nido), Preise, die höher sind als erwartet (besonders bei Touren und Unterkünften) und Städte & Dörfer, die oft arm & dreckig sind.
Die Philippinen sind kein "Ich lande - und alles ist perfekt"-Reiseziel. Es ist ein Abenteuer. Aber trotzdem wunder-, wunderschön!🥹
✨️Fazit:
Die Philippinen sind kein einfaches Reiseziel. Sie sind intensiv, benötigen Geduld, Flexibilität (!) und die Bereitschaft, auch mal ein Stück Kontrolle loszulassen.
Aber man bekommt: Wasser in Farben, die es gar nicht in Echt zu geben scheint, Felsformationen, die surreal wirken, freundliche Menschen und Momente, die sich echt und nicht inszeniert anfühlen. Man bekommt dieses "Ich reise richtig"-Gefühl statt dieses "Ich mache hier einfach nur Urlaub"-Gefühl.
Unerwarteterweise ist es kein Luxus-Paradies, sondern wildes, echtes, manchmal chaotisches Inselhopping. Und wie auch in Vietnam ist vielleicht genau das der Punkt: Es ist wieder einmal nicht alles perfekt, aber besonders.
Würde ich wieder kommen? JA! Aber mit anderen Erwartungen und mehr Erfahrung.
Wenn ich über diese 17 Tage Inselhopping nachdenke, denke ich an das Lachen im Boot bei den Touren in El Nido, dieses Staunen über die Farben, die das Meer dort hat, die Faszination an die Unterwasserwelt, als wir schnorcheln waren, die Neugierde, mit der wir neue Tiere entdeckt haben, wie wir mit den Füßen im Sand Kaffee getrunken haben, im Resort entspannt oder wie wir gelacht haben, wenn mal etwas schief gegangen ist, es dann aber wieder lustig war.💗
Auch die Philippinen haben mir wieder deutlich gezeigt, warum ich reise: Nicht für Perfektion, sondern für das Gefühl von "Wow, ich bin wirklich hier. Ich darf das gerade wirklich erleben."🫶🏝

































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