Kolumbien
- annikasponar
- vor 4 Tagen
- 10 Min. Lesezeit
🇨🇴Kolumbien – Das 11. Ziel unserer Weltreise: Zwischen Kulturschock, Regenwald und bunten Gassen
Kolumbien war eines der Länder, das uns auf dieser Weltreise überrascht hat. Und zwar nicht, weil wir uns sofort verliebt haben, sondern genau deshalb, weil es am Anfang überhaupt nicht danach aussah.😅
Nach all den Ländern zuvor war der Kulturschock hier deutlich größer als erwartet. Viel Verkehr. Viel Trubel. Teilweise kaputte Straßen. Kaum Englisch. Und ehrlich gesagt fühlten wir uns anfangs einfach nicht richtig wohl.
Nach den ersten Tagen überlegten wir sogar kurz, alle restlichen Hotels und Flüge umzubuchen und direkt in ein anderes Land weiterzureisen.🙈
Zum Glück haben wir das nicht gemacht.
Denn genau das ist manchmal das Spannende am Reisen: Manche Länder brauchen einfach etwas länger.
Und genau so war es bei Kolumbien.❤️🇨🇴
Eine Übersicht für den Blogeintrag
✈️Ankunft in Bogota
📍Unsere Stopps (17 Nächte)
Bogota (3 Nächte)
Medellin (6 Nächte)
Minca (4 Nächte)
Cartagena (4 Nächte)
💸Ausgaben
💡Tipps & Tricks
📸Insta vs. Reality
🌿Fazit
✈️Ankunft in Bogotá
Schon unsere Einreise begann etwas aufregender als geplant.😅
Am Flughafen wurden wir wegen unserer Drohne vom Zoll herausgezogen. In Kolumbien darf man Drohnen nämlich nicht einfach einführen.
Zuerst sollte sie sogar bis zu unserer Ausreise dort bleiben. Das Problem: Wir würden aus einer ganz anderen Stadt ausreisen.🙃
Nach einigem Erklären, unserem Weiterflugticket und dem Versprechen, die Drohne wirklich nicht zu benutzen, durften wir sie schließlich doch behalten.
Wir waren einfach nur froh, irgendwann endlich im Hotel anzukommen.🤣
📍1. Stopp: Bogotá – Kein Highlight, aber mit schönen Momenten (3 Nächte)
Bogotá war wahrscheinlich die Stadt, die uns am wenigsten gefallen hat. Uns fiel sofort auf:
viel Verkehr🚗
viele Menschen🚶
deutlich mehr Armut als in den Ländern zuvor
und insgesamt einfach deutlich mehr Trubel.
Trotzdem gab es auch schöne Seiten.
Besonders gefallen haben uns die gemütlichen Cafés wie Eggsmile, La Malcriada und später Abasto Usaquén.☕🤎 Dort konnten wir dem Trubel für einen Moment entkommen.
Außerdem schlenderten wir über die Plaza de Bolívar, den bekanntesten Platz der Stadt. Rundherum befinden sich einige der wichtigsten historischen Gebäude Kolumbiens. Ein schöner Ort, um Bogotá ein erstes Mal auf sich wirken zu lassen.
Ein echtes Highlight war für uns aber der Monserrate. Mit einer Seilbahn ging es hinauf auf den Berg, von dem man einen beeindruckenden Blick über die riesige Millionenstadt hat.🚡🏙️
Und genau dort passierte etwas, worauf ich mich schon lange gefreut hatte. Wir sahen unseren ersten wilden Kolibri.🥹🐦❤️ Ab diesem Moment entdeckten wir plötzlich überall welche. Natürlich hatte ich genau da meine Kamera nicht dabei.🤣
Abends fuhren wir vorsichtshalber immer mit Uber zurück ins Hotel. Wir konnten die Stadt und die Sicherheitslage zu diesem Zeitpunkt einfach noch nicht richtig einschätzen und fühlten uns damit deutlich wohler.
Bogotá wird für uns wahrscheinlich nie zu unseren Lieblingsstädten gehören. Aber rückblickend war sie trotzdem ein guter Einstieg in ein Land, das uns in den nächsten Tagen noch ziemlich überraschen sollte.🇨🇴
📍2. Stopp: Medellín – Die zweite Chance
Auch Medellín überzeugte uns zunächst überhaupt nicht. Am ersten Abend gingen wir etwas essen und kamen mit richtig schlechter Laune zurück ins Hotel. Irgendwie fühlte sich einfach alles fremd an und wir konnten mit der Stadt noch gar nichts anfangen.
Wir dachten tatsächlich: "Vielleicht sollten wir einfach weiterreisen..."🤣
Zum Glück entschieden wir uns dagegen. Stattdessen buchten wir fast jeden Tag einen Ausflug.
Und das war wahrscheinlich die beste Entscheidung unseres gesamten Kolumbien-Aufenthalts. Denn plötzlich lernten wir Medellín von einer ganz anderen Seite kennen.
Außerdem fanden wir unser perfektes Frühstück: Starbucks.🤣☕ Jeden Morgen. Wirklich jeden Morgen.🤣
⛰️Guatapé – Plötzlich machte es Klick
Unser erster Tagesausflug führte uns nach Guatapé. Und plötzlich merkten wir: "Okay... vielleicht gefällt uns Kolumbien doch."🤭
Schon die Fahrt dorthin war schön. Unterwegs frühstückten wir typisch kolumbianisch und machten anschließend eine Bootsfahrt über den Stausee. Dabei fuhren wir sogar an ehemaligen Anwesen von Pablo Escobar vorbei.
Guatapé selbst ist unglaublich bunt. Überall findet man die berühmten bunten Fassaden mit kleinen 3D-Kunstwerken, gemütliche Cafés und kleine Souvenirläden.🎨🌈
Nach einer kleinen Stadtführung durften wir sogar Kaffeewein probieren und anschließend noch ein wenig selbst durch die Gassen schlendern.
Danach wartete das nächste Highlight: Der berühmte Felsen von Guatapé. Über 700 Stufen ging es nach oben.😅💪 Ganz schön anstrengend... Aber der Blick über die unzähligen kleinen Inseln war jede einzelne Stufe wert.🥹⛰️
Zum Abschluss besuchten wir sogar noch eine Lama-Farm und durften die Tiere füttern. Natürlich waren sie genauso süß wie erwartet.🥹🦙
Spätestens an diesem Tag war klar: Kolumbien hat definitiv Potenzial.
🎨Medellín hat mehr zu bieten als Pablo Escobar
Natürlich verbindet fast jeder Medellín zuerst mit Pablo Escobar.
Deshalb machten wir auch eine Escobar-Tour. Überraschenderweise fanden wir sie wirklich spannend. Vor allem, weil unser Guide viele Dinge kritisch hinterfragte und nicht einfach nur Geschichten erzählte.
Zum Beispiel:
Hat Escobar sich wirklich selbst erschossen?
Oder wurde er getötet?
Bis heute gibt es darauf keine eindeutige Antwort.
Besonders verrückt fanden wir aber etwas anderes: In einer Galerie stellte sich uns plötzlich einfach seine Nichte Laura Escobar persönlich vor.😅
Und mitten während der Tour kam plötzlich aus unserer Gruppe die legendäre Frage: "Wait... Where did the Hippos go?"🤣
Hintergrund: Escobar hatte damals tatsächlich vier Nilpferde nach Kolumbien gebracht. Diese haben sich über die Jahre so stark vermehrt, dass sie heute als invasive Art gelten und vielerorts ein echtes Problem darstellen.
So skurril kann Geschichte manchmal sein.😂
🎨Comuna 13
Ein weiteres Highlight war definitiv die Comuna 13. Früher galt sie als einer der gefährlichsten Stadtteile Medellíns. Heute ist sie voller Street Art, Musik, kleiner Cafés und Künstler.
Mit der Metro ging es zunächst quer durch die Stadt und anschließend mit einer Seilbahn, die dort tatsächlich ganz normal zum öffentlichen Nahverkehr gehört.🚡
Oben angekommen zeigte uns unser Guide zuerst einen Aussichtspunkt, bevor wir gemeinsam durch die bunten Gassen liefen. Zwischen riesigen Graffitis, Straßenkunst und Musik probierten wir Arepas, tranken ein Bier mit Blick über die Stadt und genossen einfach die Atmosphäre.
Uns gefiel besonders, dass hier Geschichte, Kunst und Lebensfreude aufeinandertreffen.
Außerdem lernten wir dort einen deutschen Mitreisenden kennen. Später saßen wir noch gemeinsam im Bocanda zusammen und quatschten eine ganze Weile. Solche spontanen Begegnungen gehören für uns einfach zum Reisen dazu.😊
🚌Medellín überraschte uns immer wieder
Ein paar Tage später machten wir noch eine Stadtrundfahrt mit dem Turibus. Wir dachten zuerst, wir würden einfach nur gemütlich im Bus sitzen und an den Sehenswürdigkeiten vorbeifahren. Falsch gedacht.🤣
Stattdessen stiegen wir an fast jedem Halt aus und erkundeten alles zu Fuß. So kamen wir unter anderem zum alten Bahnhof Antioquia, zur Plaza Botero, zum National Palace, zum Monumento a la Raza, zum Parque de los Pies Descalzos und nach Pueblito Paisa.
Gerade diese Tour zeigte uns Orte, die wir alleine wahrscheinlich nie besucht hätten. Der Guide war außerdem sehr entspannt und machte die Tour richtig unterhaltsam.
An einem freien Tag schlenderten wir schließlich noch durch den überraschend schönen Parque del Río, tranken Kaffee und ließen die Stadt einfach entspannt auf uns wirken.
Am Ende mussten wir zugeben: Medellín hatte uns deutlich besser gefallen, als wir nach dem ersten Abend erwartet hätten.
Sechs Nächte würden wir persönlich trotzdem nicht noch einmal bleiben. Drei bis vier Nächte reichen unserer Meinung nach völlig aus, um die Highlights der Stadt zu entdecken.
📍3. Stopp: Minca – Hier begann unser Kolumbien
Und dann kam Minca.🥹❤️ Ich glaube wirklich: Minca hat Kolumbien für uns gerettet.
Nach den großen Städten fühlte sich dieser kleine Ort mitten im Dschungel plötzlich wie eine komplett andere Welt an.
Alles war ruhiger. Grüner. Entspannter.
Unser Hotel lag direkt an einem Fluss, hatte einen wunderschönen Infinity-Pool mit Blick in den Dschungel, ein gemütliches Restaurant, Hängematten, Lagerfeuer am Abend und sogar einen kleinen Hund, der uns ständig begleitete.🐕🌿
Es erinnerte uns sofort ein bisschen an Ubud auf Bali. Nur eben mitten in Kolumbien. Schon nach den ersten Stunden wussten wir: Genau deshalb sind wir nach Südamerika gereist.🥹
🌿Regenwald, Wasserfälle und Schokolade
Natürlich wollten wir auch die Umgebung erkunden. Also machten wir eine Tour durch den Regenwald. Unser Guide erklärte uns unterwegs unglaublich viel über Pflanzen, Tiere und die Region.
Wir besuchten zuerst eine kleine Kaffee-Farm, auf der wir natürlich auch kolumbianischen Kaffee probieren durften.☕😍
Danach wanderten wir weiter durch den Dschungel bis zum Wasserfall Oído del Mundo. Und natürlich mussten wir dort baden. Ganz ehrlich... Wie oft kann man schon sagen, dass man mitten im kolumbianischen Regenwald unter einem Wasserfall geschwommen ist?🥹💙
Später ging es weiter zur Casa Jocolate. Allein der Ausblick dort oben war schon der Wahnsinn. Dazu bekamen wir dort ein Mittagessen und nahmen anschließend an einem Kakao-Workshop teil.
Wir stellten unseren eigenen Schokoriegel her und bekamen zum Schluss sogar eine Kakao-Gesichtsmaske.🤣🍫
Es sah wirklich soo lustig aus, als plötzlich die komplette Gruppe mit braunem Gesicht dastand.😂
🦜Der Moment mit dem Tukan
Für mich gab es an diesem Tag aber noch ein viel größeres Highlight. Ich öffnete eher aus Spaß meine Vogel-App Merlin, weil überall Vögel zwitscherten. Plötzlich zeigte die App einen Tukan an.
Ich dachte noch: "Ja klar..."🤣 Keine zehn Sekunden später saß tatsächlich einer vor uns. Ich konnte es überhaupt nicht glauben.😭❤️
Dazu kamen noch unzählige Kolibris und viele andere tropische Vogelarten. Spätestens da wusste ich: Minca ist genau mein Ort.🦜💚
🌅Die kleinen Momente
Mindestens genauso schön wie die Ausflüge waren aber die ruhigen Stunden dazwischen.
Wir badeten im Fluss direkt neben unserem Hotel.
Entspannten im Infinity-Pool.
Beobachteten den Sonnenuntergang über dem Dschungel.
Abends wurden Marshmallows am Lagerfeuer verteilt, die wir selbst grillen konnten.
Und irgendwann lagen wir einfach nur noch in den Hängematten und hörten den Geräuschen des Regenwaldes zu.
Genau diese kleinen Momente bleiben oft am längsten in Erinnerung.🥹❤️
🦜Früh aufstehen lohnt sich
Am nächsten Morgen klingelte der Wecker allerdings ziemlich früh. Um 6 Uhr startete unsere Vogelbeobachtungstour. Normalerweise absolut nicht unsere Uhrzeit.🤣 Aber sie hat sich wirklich gelohnt.
Mit Ferngläsern liefen wir mehrere Stunden durch Minca und unser Guide zeigte uns die unterschiedlichsten Vogelarten. Natürlich waren die Tukane wieder mein persönliches Highlight.
Aber auch die winzigen Kolibris aus nächster Nähe zu beobachten war einfach unglaublich schön. Dazu gab es zwischendurch einen Kaffee mit einem sensationellen Ausblick über Santa Marta.
Also wenn man Vögel mag... ist Minca wirklich ein kleines Paradies.🦜❤️
📍4. Stopp: Cartagena – Karibik trifft Kolonialstadt
Unsere letzte Station in Kolumbien war Cartagena. Schon bei der Ankunft merkten wir: Die Atmosphäre ist komplett anders.
Bunte Häuser
Musik auf den Straßen
Palmen
Warme Karibikluft
Und überall kleine Cafés und Restaurants
Besonders begeistert hat uns das Viertel Getsemaní. Zwischen den bunten Fassaden spielte an jeder Ecke Musik und hinter jeder Straßenecke wartete schon wieder das nächste Fotomotiv.
Hier herrschte einfach eine unglaublich entspannte Stimmung.🌴🎨
Unser absolutes Lieblingsrestaurant wurde übrigens El Cabildo. Dort waren wir jeden Abend.🤣❤️
🚤Rosario-Inseln
Natürlich durfte auch ein Bootsausflug nicht fehlen. Also buchten wir eine VIP-Bootstour zu den Rosario-Inseln.
Naja... Ganz so VIP war sie dann vielleicht doch nicht.🤣 Die Bootsfahrt selbst war allerdings schon ein Erlebnis. Das Meer war unglaublich unruhig und das Boot raste mit Vollgas über die Wellen.
Die letzte Sitzreihe bekam dabei wirklich jede einzelne Welle komplett ab. Irgendwann gaben die Leute einfach auf, wurden komplett nass und feierten trotzdem fröhlich weiter.🤣🥂🌊
Wir legten an mehreren Inseln an, konnten baden, am Strand entspannen und später sogar noch im Pool eines Resorts schwimmen.
Das Wetter spielte zwar leider nicht perfekt mit, aber schön war der Ausflug trotzdem.
🚌Die schlechteste Tour der Reise
Ein Highlight... Allerdings eher unfreiwillig... war unsere Panorama-Bustour durch Cartagena.🤣
Schon am Treffpunkt wussten wir nicht einmal sicher, ob wir überhaupt im richtigen Bus saßen. Unsere Namen wurden nie kontrolliert.
Es ging ewig nicht los. Gebucht hatten wir Englisch. Gesprochen wurde ausschließlich Spanisch.🤣
Die Stopps bestanden größtenteils aus einem Schriftzug, einem Markt voller aufdringlicher Verkäufer und einem Geschäft, in dem uns irgendetwas verkauft werden sollte.
Irgendwann schauten wir uns nur an und dachten: "Komm... wir gehen einfach."🤣 Gesagt, getan. Wir liefen lieber selbst noch einmal entspannt durch Getsemaní und die Altstadt.
Und ganz ehrlich... Das war definitiv die bessere Entscheidung.😂
☕Die kleinen Momente
Was uns fast noch mehr in Erinnerung bleiben wird als die großen Sehenswürdigkeiten, sind die vielen kleinen Momente dazwischen.
Starbucks als unser Stamm-Frühstück.🤣☕
Bocanda in Medellín.🍕
El Cabildo in Cartagena.❤️
Der kleine Hotelhund in Minca.🐕
Marshmallows am Lagerfeuer.🔥
Tukane und Kolibris überall.🦜
Genau solche Geschichten machen eine Reise am Ende unvergesslich.
💸Ausgaben
Kolumbien gehört definitiv zu den günstigeren Reisezielen unserer Weltreise. Besonders Essen, Uber und viele Aktivitäten waren deutlich preiswerter als beispielsweise in den USA oder auf Hawaii. Lediglich die Inlandsflüge und einige Touren gingen natürlich etwas mehr ins Geld.🤣
Hier ein Überblick über unsere Kosten pro Person:
🇨🇴Bogotá: 452,02 €
🇨🇴Medellín: 522,45 €
🇨🇴Minca: 444,46 €
🇨🇴Cartagena: 199,34 €
➡️Insgesamt 1618,27€ für 18 Tage Kolumbien.🇨🇴
💡Tipps & Tricks
🚗Uber hat bei uns in allen Städten super funktioniert.
🇪🇸Ein paar Wörter Spanisch helfen enorm. Englisch wird nur selten gesprochen.
🌿Minca würden wir jedem empfehlen. Für uns das Highlight Kolumbiens!
🗓️Für Medellín reichen unserer Meinung nach 3–4 Nächte völlig aus.
🎟️Organisierte Touren haben uns Medellín deutlich nähergebracht.
🦜Vogelbeobachtungstouren starten früh. Das Aufstehen lohnt sich!
🦟Mückenspray ist vor allem in Minca Pflicht (Sandfliegen!😅).
❄️Für Busfahrten eine dünne Jacke mitnehmen. Klimaanlagen sind eisig.
💵Etwas Bargeld dabeihaben, vor allem in kleineren Orten.
📱Offline-Karten herunterladen, besonders für Minca.
📸Kamera immer griffbereit halten. Tukane und Kolibris tauchen manchmal ganz plötzlich auf.
🌙Nach Einbruch der Dunkelheit lieber Uber statt längerer Fußwege nutzen.
☕Probier unbedingt den kolumbianischen Kaffee. Völlig zurecht weltberühmt!
🎨Getsemaní ist unserer Meinung nach der schönste Stadtteil Cartagenas.
🚤Bei einer Rosario-Insel-Tour auf Wellengang einstellen. Das kann ganz schön schaukeln! 🌊🤣
📸Insta vs. Reality
Vor unserer Reise wussten wir ehrlich gesagt gar nicht so genau, was uns in Kolumbien erwarten würde. Auf Social Media sieht man meist entweder perfekt inszenierte Bilder von bunten Gassen, Palmen und türkisblauem Meer oder Beiträge, in denen vor allem über Sicherheit und Kriminalität gesprochen wird.
Die Realität war für uns viel vielseitiger.
Ja, Bogotá und Medellín waren für uns anfangs tatsächlich ein kleiner Kulturschock. Gleichzeitig haben wir unglaublich freundliche Menschen kennengelernt, gemütliche Cafés entdeckt und mit jedem Tag mehr verstanden, was Kolumbien eigentlich ausmacht.
Vor allem Minca zeigte uns eine Seite des Landes, die man auf Social Media viel zu selten sieht: Dichter Regenwald, Kaffeeplantagen, Wasserfälle, Tukane, Kolibris und eine unglaubliche Artenvielfalt.
Cartagena begeisterte uns wiederum mit seinen bunten Straßen, karibischer Lebensfreude und einer Atmosphäre, die man auf Bildern zwar sehen, aber erst vor Ort richtig fühlen kann.
Kolumbien hat uns gezeigt, dass ein Land so viel mehr ist als die Bilder, die man vorher im Internet sieht. Manche Orte muss man einfach selbst erleben, um ihren besonderen Zauber wirklich zu verstehen.🇨🇴❤️
🌿Fazit
Eigentlich sind wir nach Kolumbien gereist mit dem Gedanken, dass es uns bestimmt gefallen wird. Umso überraschter waren wir, dass genau dieses Land uns anfangs so schwerfiel.
Nach den ersten Tagen waren wir ehrlich gesagt ziemlich verunsichert. Der Kulturschock war größer als erwartet und wir fragten uns sogar kurz, ob wir unsere restliche Reise hier wirklich fortsetzen wollten. Heute können wir darüber nur schmunzeln, denn genau das hat Kolumbien im Nachhinein so besonders gemacht.
Mit jedem Tag lernten wir eine neue Seite des Landes kennen. Guatapé zeigte uns, wie bunt und lebendig Kolumbien sein kann. Medellín überraschte uns mit spannenden Geschichten und einer beeindruckenden Entwicklung. Cartagena begeisterte uns mit seinen farbenfrohen Gassen und dem entspannten karibischen Flair.
Unser Herz hat allerdings Minca erobert.❤️ Zwischen Regenwald, Wasserfällen, Kaffeeplantagen und einer unglaublichen Vogelwelt fanden wir genau die Ruhe und Natur, die wir auf dieser Reise so lieben. Einen wilden Tukan oder Kolibri in freier Natur zu sehen, werden wir wohl nie vergessen.
Wenn wir heute an Kolumbien denken, denken wir deshalb nicht mehr an den holprigen Start. Wir denken an das Rauschen des Regenwaldes, an die bunten Straßen von Getsemaní, an Tukane, Kolibris und an das Gefühl, dass sich dieses Land mit jedem Tag ein kleines Stück mehr in unser Herz geschlichen hat.
Kolumbien hat uns gezeigt, dass manche Reiseziele einfach etwas Zeit brauchen. Nicht jedes Land begeistert sofort auf den ersten Blick, aber genau darin liegt manchmal ihr größter Zauber. Und vielleicht sind es gerade diese Orte, die einem am Ende am längsten im Gedächtnis bleiben.🇨🇴❤️





















































































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