Peru
- annikasponar
- 10. Juli
- 15 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 1 Tag
Peru – Das 12. Ziel unserer Weltreise: Zwischen Amazonas, Inka-Wundern und endlosen Sanddünen
Schon bei unserer Ankunft wussten wir: Peru wird etwas Besonderes.🥹 Einerseits, weil es bereits das vorletzte Land unserer Weltreise war. Andererseits, weil dieses Land so viele Träume vereinte, die wir schon seit Jahren hatten.
Den Amazonas mit eigenen Augen sehen🌿
Mitten im Regenwald schlafen🦥
Machu Picchu besuchen🦙
Auf über 5.000 Metern Höhe stehen⛰️
Mit einem Buggy durch riesige Sanddünen rasen🏜
Und genau das machte Peru für uns so besonders. Kaum ein anderes Land hat uns so viele unterschiedliche Landschaften gezeigt. Vom Pazifik über den Amazonas bis in die Anden und schließlich mitten in die Wüste.
Rückblickend würden wir sogar sagen: Peru ist das abwechslungsreichste Land unserer gesamten Weltreise.❤️
Eine Übersicht für den Blogeintrag
Über Peru
📍Unsere Stopps (16 Nächte)
Lima (2 Nächte)
Iquitos + Amazonas (3 Nächte)
Cusco (8 Nächte)
❤️Sechs Monate Weltreise – Zeit für einen kurzen Rückblick
Huacachina (2 Nächte)
Tupananchiskama, Peru - Lima 2.0 (1 Nacht)
💸Ausgaben
💡Tipps & Tricks
📸Insta vs. Reality
🌿Fazit
Über Peru
Peru liegt an der Westküste Südamerikas und zählt zu den abwechslungsreichsten Ländern der Welt.🌎🇵🇪
Kaum ein anderes Land vereint auf so engem Raum eine solche Vielfalt an Landschaften: Die Pazifikküste, den Amazonas-Regenwald, die mächtigen Anden und sogar eine riesige Wüste.🌊🌿⛰️🏜️
Berühmt ist Peru vor allem für die Inkakultur und Machu Picchu, eines der sieben neuen Weltwunder. Doch das Land hat noch viel mehr zu bieten: Beeindruckende Nationalparks, farbenfrohe Berge, faszinierende Tierwelt, lebendige Städte und eine der ältesten Kulturen Südamerikas.
Für uns war Peru definitiv das vielfältigste Land unserer Weltreise.❤️
📍1. Stopp: Lima – Ein gelungener Start (2 Nächte)
Schon nach den ersten Stunden fiel uns etwas auf: Irgendwie gefällt uns Peru direkt besser als Kolumbien.😅
Unser Hotel lag im modernen Stadtteil Miraflores, einem der schönsten Viertel Limas. Hohe Klippen. Grüne Parks. Blick auf den Pazifik.
Und insgesamt deutlich ruhiger und gepflegter, als wir erwartet hatten.
Da wir nur zwei Nächte Zeit hatten, entschieden wir uns wieder für eine Hop-On-Hop-Off-Bustour.
Vorher liefen wir aber noch zum berühmten Larcomar. Ein Einkaufszentrum, das direkt in die Steilküste gebaut wurde und einen traumhaften Blick aufs Meer bietet. Dort gönnten wir uns erst einmal einen Starbucks-Kaffee und beobachteten das bunte Treiben.
Besonders auffällig: Gefühlt fährt in Lima jeder zweite Jugendliche Skateboard.🤣🛹
Während der Bustour bekamen wir einen guten ersten Eindruck von der Stadt. Wir fuhren unter anderem vorbei an:
Huaca Pucllana
Parque Kennedy
Plaza San Martín
dem Parque de la Exposición
den Magic Water Fountains
und vielen weiteren Sehenswürdigkeiten.
Zum Abschluss ließen wir den Tag im TGI Fridays direkt am Meer ausklingen. Ein wirklich schöner Start in Peru.🌊☀️
📍2. Stopp: Iquitos – Unser Amazonas-Abenteuer (3 Nächte)
Und dann kam endlich der Ort, auf den ich mich wahrscheinlich am meisten gefreut hatte. Iquitos.🥹🌿
Allein die Tatsache ist schon verrückt: Iquitos ist die größte Stadt der Welt, die über keine Straße erreichbar ist. Man kommt ausschließlich mit dem Flugzeug oder über den Fluss dorthin.
Schon das macht diesen Ort irgendwie besonders. Als wir ankamen, merkten wir sofort: Hier fühlt sich alles anders an. Es war deutlich wärmer. Feuchter. Tropischer.
Und irgendwie erinnerte uns der ganze Ort mit seinen unzähligen Tuktuks sofort ein wenig an Vietnam oder Thailand.🛺🌴
Unser erstes kleines Abenteuer begann allerdings schon am Flughafen.
Das Internet funktionierte überhaupt nicht. Uber? Keine Chance.🤣
Also quetschten wir unser gesamtes Gepäck auf ein Mototaxi. Bis heute haben wir keine Ahnung, wie das alles darauf gepasst hat.🤣🛺
🌿Endlich am Amazonas
Am nächsten Morgen war es endlich so weit. Der Moment, auf den ich mich wahrscheinlich am meisten in ganz Peru gefreut hatte. Der Amazonas.
Schon als Kind wollte ich einmal den Amazonas-Regenwald mit eigenen Augen sehen. Und plötzlich saßen wir tatsächlich im Bus Richtung Hafen.🥹
Zuerst zeigte uns unser Guide noch einen einheimischen Markt. Dort wurden unter anderem Suri-Larven verkauft. Eine echte Delikatesse im Amazonasgebiet. Ich blieb lieber beim Anschauen.🤣
Kurz darauf stiegen wir ins Boot. Zunächst fuhren wir noch auf einem kleineren Nebenfluss. Doch irgendwann war er plötzlich da. Der Moment, in dem wir auf den Amazonas fuhren.
Ich weiß noch genau, was ich gedacht habe: "Wir fahren gerade wirklich auf dem Amazonas..."🥹❤️ Ein Satz, der sich bis heute völlig surreal anfühlt.
Und als wäre dieser Moment nicht schon besonders genug gewesen, tauchten plötzlich auch noch rosa Flussdelfine ganz in der Nähe auf.🐬💗 Leider viel zu kurz für ein Foto. Aber allein sie gesehen zu haben, war einfach unglaublich.
🦥Tiere, Affen und eine Begegnung, die nachdenklich machte
Unser erster Halt war das Animal Sanctuary Fundo Rony mit der Affeninsel Neyser. Dort leben viele Tiere, die zuvor illegal als Haustiere gehalten oder verletzt wurden.
Wir begegneten Faultieren, Tukanen, Papageien, Capybaras, Anakondas, Schildkröten und vielen verschiedenen Affen.
Besonders lustig waren allerdings die kleinen Totenkopfäffchen. Während einer Likörverkostung sprangen sie plötzlich auf die Schultern der Besucher und klauten kurzerhand die Becher, um selbst einmal zu probieren.🤣🐒
Anschließend besuchten wir die indigene Gemeinschaft der Kukama. Wir erfuhren viel über ihre Kultur, ihre Traditionen und ihre enge Verbindung zur Natur. Wir tanzten gemeinsam und ich kaufte handgefertigten Schmuck. Eine schöne Erinnerung und gleichzeitig eine Möglichkeit, die Gemeinschaft zu unterstützen.
Ein Moment blieb mir allerdings besonders im Kopf. Ein kleines Faultierbaby durfte von den Besuchern auf den Arm genommen werden.
Natürlich war das unglaublich süß.
Gleichzeitig fragte ich mich aber die ganze Zeit, ob Wildtiere überhaupt Teil solcher Begegnungen mit Touristen sein sollten. Ich hoffe sehr, dass dieses Faultier wirklich Hilfe brauchte und gut versorgt wird.
🌅Eine Insel mitten im Amazonas
Anschließend erreichten wir unsere Lodge mitten im Regenwald. Allein das war schon ein Traum. Schlichte Holzhütten. Überall Dschungel. Unzählige Vogelstimmen. Und ein freilaufender Ara namens Victoria, der ständig laut „Hola!" rief.🤣🦜
Nach einer kurzen Pause fuhren wir erneut mit dem Boot los. Unser Guide erzählte uns von einem kleinen Strand, der sich nur während der Trockenzeit bildet. Naja..."klein" war vielleicht etwas untertrieben.🤣
Vor uns lag plötzlich eine riesige Sandinsel mitten im Amazonas. Wir standen dort einfach mitten auf diesem gewaltigen Fluss. Und dann geschah etwas, das ich wohl nie vergessen werde.
Wir gingen tatsächlich im Amazonas baden. Während die Sonne langsam unterging. Ich weiß noch genau, welches Gefühl ich dabei hatte.
"Ich schwimme gerade im Amazonas..."😭❤️
Es war einer dieser seltenen Momente, in denen man vollkommen im Hier und Jetzt lebt. Keine Gedanken an morgen. Keine Gedanken an Zuhause. Nur pures Glück.
Ich glaube, genau dort war ich so glücklich wie selten zuvor. Dieser Moment wird mich mein ganzes Leben begleiten.❤️
🌙Nachtsafari im Regenwald
Als wäre dieser Tag nicht ohnehin schon perfekt gewesen, wartete abends noch ein weiteres Highlight. Eine Nachtwanderung durch den Amazonas-Regenwald.
Darauf hatte ich mich ebenfalls schon ewig gefreut. Wir bekamen Gummistiefel. Zogen lange Kleidung an. Sprühten uns ordentlich mit Mückenspray ein.
Und dann ging es mit Taschenlampen hinein in den Dschungel. Es fühlte sich an wie eine kleine Nachtsafari. Überall hörte man Tiere. Unser Guide entdeckte unterwegs eine kleine Schlange, riesige Spinnen, Grillen und viele andere Insekten.
Die großen Tiere bekommt man als normaler Besucher zwar kaum zu Gesicht. Aber genau diese Atmosphäre mitten im nächtlichen Regenwald war einfach unglaublich. Heiß. Feucht. Voller Geräusche. Und irgendwie magisch.
Danach fielen wir völlig erschöpft, aber überglücklich in unserer Lodge ins Bett. Mitten im Amazonas-Regenwald einzuschlafen und dabei nur die Geräusche des Dschungels zu hören, war ein Erlebnis für sich.
Nachts wurde übrigens sogar der Strom abgeschaltet, um Energie zu sparen. Dadurch war es draußen stockdunkel und irgendwie noch viel beeindruckender.
🎣Piranhas, Regenwald und Abschied
Am nächsten Morgen wartete schon das nächste Abenteuer.
Piranhas angeln.🎣 Ja, richtig gelesen. Im Amazonas gibt es tatsächlich überall Piranhas. Und trotzdem kann man dort problemlos baden. Hollywood hat da wohl ein kleines bisschen übertrieben.🤣
Wir fuhren mit dem Boot zu einer wunderschönen ruhigen Stelle und bekamen Angel, Haken und Hühnerhaut als Köder. Die kleinen Fische machten es uns allerdings nicht leicht und knabberten ständig den Köder weg.
Am Ende schaffte Maurice es tatsächlich trotzdem, einen Piranha zu fangen.🥳 Natürlich wurde er anschließend wieder freigelassen.
Auf dem Rückweg hielten wir noch in einem kleinen Dorf. Dort sahen wir erneut ein Faultier. Einfach unglaublich süß.
Zurück in der Lodge verabschiedeten wir uns noch von Ara Victoria, packten unsere Sachen und fuhren mit dem Boot zurück nach Iquitos.
Und während wir über den Amazonas zurückfuhren, wurde mir etwas klar.
FAST hätten wir Iquitos aus unserer Route gestrichen. Weil es nicht ganz auf dem Weg lag.
Heute kann ich nur sagen: Zum Glück haben wir das nicht gemacht. Der Amazonas war für mich nicht nur eines der Highlights Perus, sondern eines der schönsten Erlebnisse unserer gesamten Weltreise.🌿❤️
📍3. Stopp: Cusco – Das Herz des Inkareichs (8 Nächte)
Nach unserem unvergesslichen Amazonas-Abenteuer ging es für uns weiter nach Cusco, der ehemaligen Hauptstadt des Inkareiches und Ausgangspunkt für eines der größten Highlights Perus: Machu Picchu.🥹🇵🇪
Schon bei der Landung merkten wir den Unterschied sofort.
Es war kalt!🤣🥶 Cusco liegt auf rund 3.400 Metern Höhe. Tagsüber waren die Temperaturen mit bis zu 20 °C zwar angenehm, nachts kühlte es aber teilweise bis auf 0 °C ab. Selbst wir, die sonst niemals freiwillig mit Heizung schlafen, waren dort über jede warme Decke froh.🤣
Dazu kam die dünne Luft, an die man sich erst einmal gewöhnen musste. Trotzdem gefiel uns Cusco sofort. Die kleinen Gassen, die roten Dächer, die unzähligen Souvenirshops, Cafés und Restaurants machten die Stadt unglaublich gemütlich.🥹
Außerdem schien gefühlt jeden Tag irgendein Festival oder Umzug stattzufinden. Überall hörte man traditionelle Musik und sah Menschen in ihren bunten Trachten. Gleichzeitig wollte uns gefühlt alle paar Meter jemand eine Massage oder einen Ausflug verkaufen.🤣
Unsere ersten Tage verbrachten wir deshalb ganz entspannt. Wir holten unsere Tickets für Machu Picchu ab, gaben unsere Wäsche im Hotel ab (die sie einfach selbst zum Laundry-Service direkt nebenan brachten🤣), kauften warme Jacken und genossen einfach das Flair der Stadt bei einem Kaffee im El Jardín.
🛵Mit dem Quad durch die Anden
Natürlich wollten wir aber auch die Umgebung erkunden. Den Anfang machte eine Quad-Tour durch die Anden. Nach einer kurzen Einweisung ging es mit den Quads durch die beeindruckende Landschaft rund um Cusco bis nach Moray. Das machte unglaublich viel Spaß!😍
Danach waren wir allerdings komplett voller Staub und wurden kurzerhand mit einem Druckluftkompressor wieder sauber gepustet.🤣
Anschließend probierten wir verschiedene Schokoladen und Salze in Maras und besuchten die berühmten Salzminen. Ein Vorgeschmack auf den nächsten Ausflug.
🌈Hoch hinaus zu den Rainbow Mountains
Einen Tag später klingelte der Wecker allerdings schon um 3 Uhr morgens.🥲 Unser Ziel: Die berühmten Rainbow Mountains.
Schon die Fahrt dorthin führte durch eine wunderschöne Berglandschaft. Nach einem Frühstück in Cusipata begann schließlich die Wanderung auf 5.036 Meter Höhe. Die Strecke war nicht extrem lang, doch die dünne Luft machte jeden Schritt anstrengend. Zum Glück hatten wir Coca-Tee probiert, der gegen die Höhenkrankheit helfen soll.
Oben angekommen waren alle Strapazen sofort vergessen. Die bunten Rainbow Mountains, schneebedeckten Gipfel, unzähligen Alpakas und der tiefblaue Himmel machten diesen Ort einfach einzigartig.🥹🌈🏔️
Natürlich liefen wir anschließend auch noch weiter bis zum Red Valley. Noch anstrengender, aber genauso beeindruckend.😍
🏛️Das Heilige Tal der Inka
Am nächsten Tag erkundeten wir das berühmte Sacred Valley.
Wir besuchten Chinchero, wo wir erfuhren, wie Alpakawolle bis heute mit Pflanzen, Mineralien und sogar Insekten natürlich gefärbt wird.
Anschließend bestaunten wir die kreisförmigen Terrassen von Moray und schlenderten tagsüber durch die beeindruckenden Salzminen von Maras.
Zum Mittagessen machten wir Halt in Urubamba, dem Herzen des Heiligen Tals, bevor unsere Tour weiterging.🍽️🏞️
Besonders gut gefiel uns außerdem Ollantaytambo, ein wunderschönes Inka-Städtchen, in das wir schon wenige Tage später zurückkehren sollten.
Zum Abschluss unseres Ausflugs besuchten wir Pisac mit seinen beeindruckenden Inka-Ruinen hoch über dem Tal. Besonders gefreut haben wir uns darüber, dort tatsächlich wieder Kolibris zu entdecken.🥺🦜 Eine schöne Überraschung und ein gelungener Abschluss unserer Tour durchs Heilige Tal.❤️
🌇Auf den Spuren der Inka in Cusco
Natürlich wollten wir auch Cusco selbst besser kennenlernen. Deshalb nahmen wir an einer Stadtführung teil und besichtigten unter anderem den Sonnentempel Coricancha, den berühmten Zwölf-Winkel-Stein und das Künstlerviertel San Blas. Dort ließen wir den Abend mit einem Pisco Sour und Blick über die roten Dächer der Stadt ausklingen.🍸🌅
Unser Guide verriet uns außerdem einen Fun Fact, den wir wohl nie wieder vergessen werden: Viele Touristen sprechen Machu Picchu falsch aus und sagen dadurch im peruanischen Spanisch versehentlich etwas ganz anderes.🤣 Falsch "Matschu Pitschu" heißt so viel wie "Alter P****" (man kann es sich sicher denken😉). Richtig "Matschu PiKtschu" heißt es "Alter Berg". Seitdem achten wir definitiv auf die richtige Aussprache.🤣
🏔️Ein Lebenstraum wird wahr – Machu Picchu
Und dann... war endlich der Tag gekommen, auf den wir monatelang hingefiebert hatten. Machu Picchu.🥹❤️
Schon die Anreise fühlte sich besonders an. Von Ollantaytambo aus wurden wir feierlich mit Musik und Tänzern zu unserem Zug begleitet.
Allein die Zugfahrt durch das Heilige Tal war wunderschön und machte die Vorfreude immer größer. In Aguas Calientes angekommen, ging es weiter mit dem Shuttlebus hinauf zur Inkastadt.
Und dann standen wir plötzlich dort. Vor genau diesem Ausblick, den wir schon so oft auf Fotos, in Dokumentationen oder auf Social Media gesehen hatten.
Mir schossen sofort die Tränen in die Augen.😭❤️ Ich konnte für einen Moment gar nichts sagen. Es war einfach unbeschreiblich.
In diesem Moment kam irgendwie alles zusammen: Die monatelange Planung, das Sparen für die Weltreise, all die Erlebnisse der vergangenen Monate und gleichzeitig das Wissen, dass wir gerade einen unserer größten Lebensträume erfüllten.
Unsere Reiseführerin erklärte uns die Geschichte von Machu Picchu und zeigte uns gleichzeitig die schönsten Fotospots. Dazu liefen immer wieder Lamas ganz entspannt zwischen den Ruinen umher und wir hatten mit Sonne und Wolken genau das perfekte Wetter.
Wir blieben bis zum Sonnenuntergang dort oben und konnten uns kaum sattsehen.
Auch die Rückfahrt mit dem Zug fühlte sich irgendwie besonders an. Gegen halb zwei Uhr nachts kamen wir völlig erschöpft, aber überglücklich wieder im Hotel in Cusco an.
☕Ein letzter Tag in Cusco
Am nächsten Tag ließen wir es deshalb deutlich ruhiger angehen. Wir schliefen aus, frühstückten gemütlich im Jill's Café, gönnten uns eine Massage (auch wenn die Hot Stones gefühlt kurz vor Lava waren🤣🔥), schlenderten noch einmal durch die Souvenirshops und ließen die letzten Stunden in Cusco entspannt bei einem Kaffee ausklingen.
Rückblickend hat uns Cusco unglaublich gut gefallen. Die Stadt ist wunderschön, sicher, voller Geschichte und gleichzeitig der perfekte Ausgangspunkt für einige der beeindruckendsten Orte Perus.
Acht Nächte waren für uns zwar etwas lang, aber langweilig wurde uns trotzdem nie. Zwischen den vielen Ausflügen, den kleinen Cafés, den Festivals und der besonderen Atmosphäre wurde Cusco zu einem Ort, an den wir uns sehr gerne zurückerinnern werden.❤️
❤️Sechs Monate Weltreise – Zeit für einen kurzen Rückblick
Am 03.07. war für uns ein ganz besonderer Tag. Nicht wegen eines Ausflugs. Sondern weil wir an diesem Tag genau sechs Monate auf Weltreise waren.🥹❤️
Irgendwie konnten wir selbst kaum glauben, wie schnell diese Zeit vergangen war. Gleichzeitig wurde uns bewusst, wie unglaublich viel wir in diesen sechs Monaten erlebt hatten.
Ich weiß noch genau, wie wir am 03. Januar losgeflogen sind und dachten: "Das wird die beste Zeit unseres Lebens."
Und heute können wir sagen: Genau das war/ ist sie auch.❤️ Diese Reise hat wirklich alle Erwartungen übertroffen.
Wir haben Länder gesehen, von denen wir jahrelang nur geträumt haben, sind über uns hinausgewachsen, haben Herausforderungen gemeistert und Erinnerungen gesammelt, die uns unser ganzes Leben begleiten werden.
Vor allem bin ich unglaublich dankbar, dass wir dieses Abenteuer gemeinsam erleben durften. Denn am Ende sind es nicht nur die Orte, sondern auch all die Sonnenuntergänge, Gespräche, gemeinsamen Momente und das Staunen, das diese Reise so besonders gemacht haben.
Natürlich wird es am Ende unserer Weltreise noch einen ausführlichen Abschlussblog geben.
Aber dieser Tag war einfach der perfekte Moment, einmal kurz innezuhalten und dankbar zurückzublicken.❤️
Danach hieß es allerdings schon wieder Koffer packen. Von Cusco flogen wir zunächst zurück nach Lima und anschließend mit einem komfortablen Fernbus weiter nach Ica. Nach einer letzten kurzen Taxifahrt war es dann endlich so weit. Vor uns lag... Huacachina.🏜️😍
📍4. Stopp: Huacachina – Eine Oase mitten in der Wüste (2 Nächte)
Schon beim ersten Blick auf Huacachina mussten wir grinsen. Ja... das ist wirklich noch Peru!🤣🇵🇪
Und genau in diesem Moment stand für uns fest: Peru gewinnt für uns den Titel "Abwechslungsreichstes Land unserer Weltreise".🏆❤️
Innerhalb von nur zwei Wochen waren wir am Pazifik🌊, mitten im Amazonas-Regenwald🌿, auf über 5.000 Metern Höhe bei den Rainbow Mountains⛰️ und nun plötzlich... mitten in einer Wüste.🏜️
Von 0 bis 32 Grad. Von Meereshöhe bis auf über 5.000 Meter. Kaum ein anderes Land hat uns landschaftlich so überrascht wie Peru.
🏜Huacachina – Eine Oase mitten in der Wüste
Nach einem gemütlichen Frühstück im Jaku's Café machten wir uns deshalb erst einmal auf, die riesigen Sanddünen rund um Huacachina zu erkunden.
Der Aufstieg war zwar ganz schön anstrengend, aber der Blick von oben entschädigte sofort für alles.🥹 Von dort oben sah die kleine Oase fast unwirklich aus.
Natürlich machte das Herunterrennen der Dünen mindestens genauso viel Spaß wie der Aufstieg.🤣 Danach befand sich allerdings gefühlt halb Peru in unseren Schuhen.🤣🏃🏻♀️💨
Bis zu unserem Ausflug hatten wir noch etwas Zeit und stärkten uns deshalb noch im Restaurant Huacafuckingchina. Ja... der Name ist wirklich Programm.🤣🍔
Und dann begann das Abenteuer, auf das wir uns schon die ganze Zeit gefreut hatten.
🏎️Mit dem Buggy durch die Dünen
Wenn man nach Huacachina kommt, gibt es eigentlich eine Sache, die man unbedingt machen muss: Eine Buggy- und Sandboarding-Tour.
Und wir können jetzt sagen: Zu Recht!🤣❤️ Schon als wir die riesigen Buggys sahen, stieg die Vorfreude.
Kurz darauf ging es auch schon los. Unser Fahrer gab direkt ordentlich Gas und wir rasten über die riesigen Dünen, als wären wir mitten in einer Achterbahn.🤣🏜️
Allein diese Fahrt machte schon unfassbar viel Spaß. An insgesamt vier verschiedenen Dünen hielten wir an, um Sandboarden auszuprobieren.
Mit dem Bauch auf dem Board ging es die Dünen hinunter. Anfangs noch etwas vorsichtig. Mit jeder Düne wurden sie allerdings höher, steiler und natürlich auch schneller.🤣
Manche aus unserer Gruppe wurden dabei sogar vom Board geworfen.
Zum Glück ist der Sand aber weich und es passierte niemandem etwas.
Je öfter wir fuhren, desto mutiger wurden wir selbst.
Zwischendurch wurde uns immer wieder bewusst, wie unglaublich diese Landschaft eigentlich ist. Endlose Dünen. Warmer Wind. Überall wehte feiner Sand über die Hügel. Fast fühlte es sich an wie in einer völlig anderen Welt.
Zum Abschluss hielten wir auf einer der höchsten Dünen an. Dort warteten wir gemeinsam auf den Sonnenuntergang. Mit einem kalten Bier in der Hand beobachteten wir, wie die Sonne langsam hinter den Sandbergen verschwand.🍻🌅
Allein dieser Moment wäre die Tour schon wert gewesen. Doch unser Fahrer hatte offenbar noch etwas ganz anderes geplant.
🎢Die verrückteste Rückfahrt unseres Lebens
Auf der Rückfahrt war es inzwischen schon fast dunkel. Wir dachten eigentlich, jetzt würden wir gemütlich zurückfahren. Falsch gedacht.🤣
Jetzt zeigte uns unser Fahrer erst einmal, was in diesem Buggy wirklich steckt. Mit rund 280 PS raste er plötzlich in einem Tempo über die Dünen, sodass wir nur noch schreien mussten.🤣
Immer wieder ging es steil nach oben. Und genauso steil wieder hinunter.
Teilweise fühlte es sich an, als würden wir gleich abheben. Es war wie eine Mischung aus Achterbahn, Offroad-Strecke und Wüstensafari.
Wir mussten einfach nur noch lachen. Und darauf vertrauen, dass unser Fahrer ganz genau wusste, was er da tat.🤣 Zum Glück waren wir wirklich gut angeschnallt. Mit jeder Düne wurde die Fahrt verrückter.
Als wir schließlich wieder in Huacachina ankamen, waren wir komplett voller Sand, voller Adrenalin und hatten einfach nur ein riesiges Grinsen im Gesicht.
Wir liefen anschließend noch einmal auf eine Düne, um die beleuchtete Oase bei Nacht anzusehen, duschten den halben Sand der Wüste wieder ab und ließen den Abend ganz entspannt im Restaurant unseres Hotels ausklingen.
Huacachina war für uns viel mehr als nur eine kleine Wüstenoase. Es war einer dieser Orte, an denen man sich plötzlich wieder wie ein Kind fühlt: Voller Vorfreude, Adrenalin und Staunen. Und genau deshalb würden wir jedem, der nach Peru reist, diesen Ort sofort empfehlen.🏜️❤️
📍5. Stopp: Lima 2.0 - 👋 Tupananchiskama, Peru
Nach unserem Abenteuer in Huacachina ging es zunächst wieder zurück nach Lima.
Wir frühstückten noch einmal gemütlich im Jaku's Café, verabschiedeten uns von der kleinen Wüstenoase und fuhren mit dem Bus zurück in die Hauptstadt.🚌🏜️
Dort bezogen wir unser Hotel für die letzte Nacht in Peru. Viel machten wir an diesem Tag nicht mehr. Langsam wurde uns bewusst, dass unsere Zeit in Peru und damit auch unsere Weltreise sich dem Ende näherte.
Einerseits freuten wir uns riesig auf unser letztes Reiseziel: Die Karibik. Andererseits fiel uns der Abschied von dieser Reise mit jedem Tag schwerer.🥹❤️
Am nächsten Morgen checkten wir aus dem Hotel aus und machten uns auf den Weg zum Flughafen in Lima. Wie so oft auf dieser Weltreise verbrachten wir die Wartezeit noch entspannt in der Lounge, bevor unser Flug starten sollte.✈️☕
💸Ausgaben
Peru gehört für uns zu den Ländern mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis der gesamten Weltreise. Hotels, Restaurants und viele Aktivitäten waren überraschend günstig. Lediglich Highlights wie der Amazonas oder Machu Picchu sind etwas teurer, dafür aber jeden einzelnen Cent wert.
🚌Lima: 466,35€
🌿Iquitos (Amazonas): 193,72€
🦙Cusco & Machu Picchu: 673,14€
🏜Huacachina: 247,54€
🚌Lima (letzte Nacht): 45,10€
➡️Insgesamt 1625,85€ für 17 Tage Peru.🇵🇪
💡Tipps & Tricks
🎟️Machu Picchu mehrere Monate vorher buchen.
🚂Zugtickets ebenfalls früh reservieren.
🚌Organisierte Machu-Picchu-Tour können wir sehr empfehlen.
⛰️Erst ein paar Tage in Cusco bleiben, bevor man zu den Rainbow Mountains fährt.
🍵Coca-Tee gegen die Höhe ausprobieren.
🧥Für Cusco unbedingt warme Kleidung mitnehmen.
🦟Für den Amazonas: Mückenspray, lange Kleidung & Powerbank einpacken.
📷Kamera immer griffbereit halten – Flussdelfine warten nicht.🤣
🛺In Iquitos unbedingt einmal Tuktuk fahren.
🏜️Für Huacachina Sonnenbrille und Bandana mitnehmen.
🏂Sandboarding unbedingt ausprobieren.
☕Peruanischen Kaffee und einen Pisco Sour probieren.
🦙Für Cusco lieber etwas mehr Zeit einplanen; dort gibt es unglaublich viel zu entdecken.
💳Kartenzahlung funktioniert in den meisten Orten problemlos.
📸Insta vs. Reality
Auf Social Media sieht man bei Peru meistens nur Machu Picchu.🏔️
Und ja, dieser Ort ist genauso beeindruckend, wie man ihn sich immer vorgestellt hat.
Aber Peru ist so viel mehr als dieses eine Weltwunder. Wir standen mitten im Amazonas-Regenwald, beobachteten rosa Flussdelfine, Affen und Faultiere, wanderten auf über 5.000 Metern zu den Rainbow Mountains, erkundeten das Heilige Tal der Inka und rasten mit einem Buggy durch die Sanddünen von Huacachina.
Dazu kommen koloniale Städte, die Pazifikküste, kleine Bergdörfer und eine faszinierende Kultur, die man auf Bildern oft gar nicht wahrnimmt.
Social Media zeigt oft nur Machu Picchu, die Realität ist ein Land voller unglaublicher Vielfalt. Und genau das hat Peru für uns so besonders gemacht. 🇵🇪❤️
🌿Fazit
Peru war für uns eines der beeindruckendsten Länder unserer gesamten Weltreise.
Kaum irgendwo sonst haben wir innerhalb weniger Wochen so viele unterschiedliche Landschaften, Kulturen und Erlebnisse kennengelernt. Vom Pazifik über den Amazonas-Regenwald bis hin zu den Anden und der Wüste fühlte sich fast jeder Ort wie eine völlig neue Welt an.
Besonders berührt haben uns aber nicht nur die spektakulären Landschaften, sondern die Gefühle, die wir dort erleben durften. Im Amazonas wurde uns bewusst, wie faszinierend unsere Natur ist. Auf den Rainbow Mountains staunten wir über die unglaubliche Landschaft. Und als wir schließlich vor Machu Picchu standen, erfüllte sich einer unserer größten Lebensträume.
Dazu kamen all die kleinen Momente, die eine Reise erst wirklich besonders machen: Übernachten im Regenwald, Alpakas in den Anden, Sonnenuntergänge mitten in der Wüste, gemütliche Cafés in Cusco und das Gefühl, jeden Tag etwas Neues entdecken zu dürfen.
Peru hat uns gezeigt, wie unglaublich vielfältig ein einziges Land sein kann.
Wenn wir irgendwann an Peru zurückdenken, denken wir nicht nur an Machu Picchu.
Wir denken an den Amazonas.🌿
An die Rainbow Mountains.🌈
An Cusco.🦙
An Huacachina.🏜️
Und an dieses Gefühl, fast jeden Tag einen weiteren Lebenstraum abhaken zu dürfen.
Tupananchiskama, Peru. Bis wir uns wiedersehen. In diesem oder in einem anderen Leben.🇵🇪❤️



































































































































Kommentare