Der Abschlussblog unserer Weltreise
In fast sieben Monaten um die Welt & was davon bleibt
Sechseinhalb Monate. Ein halbes Jahr. Und plötzlich ist sie vorbei. Unsere Weltreise.🌎❤️
Wenn ich heute darüber nachdenke, fühlt es sich immer noch irgendwie unreal an. Vor gar nicht so langer Zeit war das alles noch unser Alltag: Wir sind morgens irgendwo auf der anderen Seite der Welt aufgewacht, haben unsere Rucksäcke gepackt, sind in einen Flieger, Bus, Zug oder Mietwagen gestiegen und wussten manchmal selbst nicht genau, was der nächste Tag bringen würde.
Wir haben unzählige Länder und Orte bereist, sind gefühlt in jedes mögliche Verkehrsmittel gestiegen, haben in wunderschönen Villen, luxuriösen Suiten, wunderschönen AirBNBs, fragwürdigen Hotels und sogar auf einem Kreuzfahrtschiff geschlafen.
Wir haben Tiere gesehen, von denen wir vorher nur geträumt haben, sind auf Vulkanen gestanden, durch Wüsten gefahren, durch den Regenwald gelaufen, haben unter Wasser ganze Welten entdeckt, sind auf der Chinesischen Mauer gelaufen, haben den Grand Canyon gesehen, den Machu Picchu besucht, in Las Vegas gezockt und auf Hawaii auf einem Surfboard gestanden.
Wir haben uns verlobt.💍
Wir haben uns verlaufen.
Wir haben schlechte Hotels überlebt.🤣
Wir haben neue Dinge ausprobiert, neue Menschen kennengelernt und wahrscheinlich mehr erlebt, als wir überhaupt verarbeiten können.
Und irgendwann war da dieser Moment: Wir mussten wieder nach Hause.
Wir sind mit zwei Rucksäcken und zwei kleinen Koffern losgezogen. Und zurück kamen wir mit einem kleinen und einem großen Koffer. Aber vor allem mit Erinnerungen für ein ganzes Leben.🥹
Deshalb möchte ich diesen letzten Weltreise-Blog gar nicht nur als klassisches Fazit schreiben. Ich möchte noch einmal zurückblicken.
Auf die Orte, die uns sprachlos gemacht haben.
Auf die Tiere, die wir niemals vergessen werden.
Auf die Lebensträume, die plötzlich Realität wurden.
Auf die Länder, die uns überrascht haben.
Auf unsere schönsten Unterkünfte.
Auf unsere größten Fails.🤣
Auf das, was wir gelernt haben.
Und natürlich auf die Frage, die mich seit unserer Rückkehr immer wieder beschäftigt: Was bleibt eigentlich, wenn fast sieben Monate Weltreise plötzlich nur noch eine Erinnerung sind?
Eine Übersicht über den Blogeintrag
🌍Unsere Weltreise in Zahlen
✨️Unsere größten Highlights
🏆Unsere persönlichen Rankings
🏨Unsere schönsten Unterkünfte
🫣Unsere schlimmsten Hotels
🤐Unsere größten Fails
✨Dinge, die wir unterwegs gemacht haben
😰War die Weltreise gefährlich?
💸Was hat die Weltreise gekostet?
🌱Was wir gelernt haben
🏡Wie fühlt sich Deutschland jetzt an?
🌎Würden wir wieder eine Weltreise machen?
❤️Was bleibt am Ende?
🌎Das Ende unserer Weltreise – aber nicht das Ende unserer Abenteuer
🌺PS
🌍Unsere Weltreise in Zahlen
Sechseinhalb Monate.
200 Tage
39 Flüge✈️
ca. 92.400 Kilometer
fast 30.000€ pro Person
60 Unterkünfte🏨
über 14.000 Bilder
Dazu unzählige Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge, unzählige Autofahrten, Busfahrten, Zugfahrten, Bootsfahrten und natürlich die eine oder andere Situation, bei der wir uns gefragt haben, warum wir eigentlich gerade genau hier gelandet sind.🤣
Wir haben dabei komplett unterschiedliche Arten des Reisens kennengelernt:
Wir waren in riesigen Metropolen.
Mitten im Dschungel.
Auf kleinen Inseln.
An Traumstränden.
In den Bergen.
In der Wüste.
Auf Vulkanen.
Auf Roadtrips.
Auf einem Kreuzfahrtschiff.
In einem All-Inclusive-Resort.
Und manchmal einfach nur in einem kleinen Hotelzimmer, in dem wir froh waren, wenn es überhaupt ein Fenster gab.🤣
Und genau diese Mischung war für uns eines der schönsten Dinge. Es war nie einfach nur „Urlaub“. Es war unser Leben. Nur eben fast sieben Monate lang auf der anderen Seite der Welt.
✨️Unsere größten Highlights
Wenn man fast sieben Monate unterwegs war, ist die Frage „Was war dein Highlight?“ ehrlich gesagt fast unmöglich zu beantworten.
Es gab nicht dieses eine Erlebnis. Es gab so viele Momente, die auf ihre ganz eigene Art besonders waren.
Manche waren riesig und standen jahrelang auf unserer Bucketlist. Andere waren völlig ungeplant und wurden gerade deshalb zu Erinnerungen, die wir niemals vergessen werden.
🌏Die ersten großen „Wow“-Momente
Schon ganz am Anfang gab es Erlebnisse, bei denen wir gemerkt haben: Okay. Das hier wird wirklich eine besondere Reise.
Zum Beispiel der Flughafen in Singapur mit dem gigantischen Jewel-Wasserfall.✈️💧 Allein dieser Flughafen war schon so anders als alles, was wir kannten. Wir waren gerade erst gestartet und standen plötzlich vor diesem riesigen Wasserfall mitten in einem modernen Einkaufs- und Freizeitkomplex.
Dann Vietnam. Und der Verkehr.🤣🛵🛵🛵 Ich glaube, kein Verkehrssystem hat uns am Anfang so sprachlos gemacht. Motorroller überall, Menschen kreuz und quer, Straßen, bei denen man sich fragt, wie das eigentlich funktionieren soll. Und irgendwie funktioniert es doch.
Danach ging es auf eine kleine Kreuzfahrt durch die Halong-Bucht.🛳️ Diese riesigen Kalksteinfelsen, das Wasser, die kleinen Boote und die Landschaft, die fast schon künstlich aussah.
Und dann kamen Bali und Ubud. Das Purification Ritual im Wasser.💧🌿 Sunrise Yoga.🧘♀️ Diese besondere Atmosphäre, die Ubud für mich hatte.
Schon in den ersten Wochen haben wir gemerkt, wie viele komplett unterschiedliche Arten von Reisen vor uns liegen würden.
🐋Die unglaublichsten Tiererlebnisse
Wenn ich eine Sache nennen müsste, die diese Reise für mich besonders geprägt hat, dann wären es wahrscheinlich die Tiere.🥹
Wir haben so viele Tiere in freier Wildbahn gesehen, dass ich manchmal selbst kaum glauben kann, wie viele unterschiedliche Begegnungen wir hatten.
Walhaie.
Mantarochen.
Meeresschildkröten.
Haie.
Kakadus.
Papageien.
Tukane.
Kolibris.
Kängurus.
Koalas.
Krokodile.
Faultiere.
Und unzählige andere Vogelarten.🦜🐨🦘🐊
Gerade weil ich Tiere so liebe, waren diese Begegnungen für mich etwas ganz Besonderes.
🐋Mit Walhaien schwimmen
Auf den Philippinen durften wir tatsächlich mit Walhaien ins Wasser. Ich glaube, man kann sich vorher noch so viele Bilder anschauen. Wenn man plötzlich selbst im Wasser ist und dieses riesige Tier neben einem schwimmt, fühlt es sich trotzdem komplett surreal an.
Man steht diesem gigantischen Tier gegenüber und denkt sich einfach: „Ich bin gerade wirklich hier.“ Das war definitiv einer dieser Momente, die man nie vergisst.
🤿Mantarochen
Mantarochen durften wir sogar an zwei verschiedenen Orten erleben: Auf Nusa Penida und später auf Big Island auf Hawaii.
Aber das nächtliche Mantarochen-Schnorcheln auf Hawaii war noch einmal eine komplett andere Erfahrung. Wir fuhren bei Sonnenuntergang mit einem kleinen Boot hinaus. Der Himmel wurde langsam dunkel, während der Horizont noch tiefrot leuchtete.
Dann gingen wir ins dunkle Meer. Und ich muss ehrlich sagen: Mein Körper hat vor Adrenalin gezittert.🤣 Unter uns war eigentlich nur Dunkelheit. Nur das Licht der Lampen unter Wasser war zu sehen.
Und dann kamen sie. Diese riesigen Tiere. Sie glitten direkt vor uns durch das Wasser und kamen teilweise so nah, dass wir wirklich aufpassen mussten, sie nicht zu berühren.
Das Ganze war so unfassbar, dass es sich fast wie eine Unterwasserwelt aus einem Film angefühlt hat.
Und dann war da auch noch eine Meeresschildkröte.🥹🐢 Einfach mitten in dieser Nacht.
Ich glaube, das ist eine dieser Erinnerungen, die ich für immer ganz genau vor Augen haben werde.
🐦Australien und die Vögel
Und dann kam Australien. Ich wusste vorher schon, dass es dort viele besondere Tiere gibt.
Aber ich hatte keine Ahnung, wie sehr mich die Vogelwelt dort begeistern würde.🤣🦜 Überall waren Kakadus, Papageien und die unterschiedlichsten Vögel.
Man konnte teilweise einfach irgendwo stehen und hatte schon wieder eine neue Vogelart entdeckt.
Dazu kamen Kängurus, Koalas und natürlich auch Krokodile. Der Australia Zoo war ebenfalls ein absolutes Highlight.🐊🦘
Für mich war Australien deshalb nicht nur wegen der Landschaft so besonders, sondern vor allem wegen dieses Gefühls, ständig mitten in einer völlig anderen Tierwelt zu sein.
🏄♀️Lebenstraum: Surfen
Und dann erfüllten wir uns einen ersten großen Lebenstraum: Surfen.
Das erste Mal standen wir in Uluwatu auf einem Surfboard.🏄♀️🌊 Dann in Agnes Water in Australien. Und schließlich: SURFEN AUF HAWAII. 🥹🌺
Ich glaube, das war für mich einer der emotionalsten Momente der gesamten Reise. Hawaii war schon so lange ein Traum von mir.
Und plötzlich stand ich dort wirklich mit einem Surfboard im Meer. Die Wellen waren teilweise echt heftig und ich hatte ordentlich Respekt.🤣🌊
Aber irgendwann stand ich tatsächlich auf dem Board. Nur kurz. Aber ich stand. Und dieser eine Moment hat gereicht. Weil ich mir jahrelang vorgestellt hatte, wie es sich wohl anfühlt, auf Hawaii zu surfen. Und plötzlich musste ich es mir nicht mehr vorstellen. Ich hatte es erlebt.
🌊Lebenstraum: Das Great Barrier Reef
Auch das Great Barrier Reef stand schon lange auf unserer Bucketlist. Und auch hier wurde aus einem Traum plötzlich Realität.
Wir haben dort geschnorchelt und sind sogar mit einem kleinen Flugzeug darübergeflogen. Unter uns das Riff. Im Wasser Korallen, Fische, Meeresschildkröten und sogar Haie.🦈🐢🐠🪸
Es war unglaublich einmal selbst in dieser Unterwasserwelt zu schwimmen, die man sonst nur aus Dokumentationen kennt.
🧱Lebenstraum: Die Chinesische Mauer
Dann kam China. Und natürlich musste ein weiterer großer Traum erfüllt werden: Die Chinesische Mauer.
Und das Verrückte war: Wir waren sogar zur Kirschblütenzeit dort.🌸 Man kennt diese Bilder seit Jahren.
Aber plötzlich selbst auf dieser Mauer zu stehen, zwischen den Bergen entlangzulaufen und diese Landschaft mit eigenen Augen zu sehen, war einfach etwas völlig anderes.
Es sind diese Momente, in denen eine Sehenswürdigkeit plötzlich nicht mehr nur ein Ort aus dem Reiseführer ist, sondern eine Erinnerung, die jetzt zu einem selbst gehört.
🌸Japan: Zwischen Pokémon, Fuji und einer völlig anderen Welt
Japan war für uns sowieso eines dieser Länder, bei denen wir ständig das Gefühl hatten: „Wie kann ein Land gleichzeitig so modern und so traditionell sein?“ Es ist einfach zu gut für diese Welt!
Diese unglaublich lieben Menschen.
Diese Höflichkeit.
Diese Pünklichkeit.
Diese Rücksichtnahme.
Die Pokécenter.
7-Eleven.
Sushiro.
Der Mount Fuji.
Und einfach dieses ganze Gefühl, das man in Japan hat.
Dieses Land ist für uns, wenn man uns festnageln würde, das coolste Land der Reise gewesen. Auch wenn das unendlich schwer zu beantworten ist!
🌺Hawaii
Und dann kam Hawaii. Ich glaube, ich könnte über Hawaii allein noch einmal einen kompletten Blog schreiben.🤣🌺
Denn Hawaii war für mich nicht einfach nur ein weiteres Land auf unserer Route. Es war ein Lebenstraum.
Ich wollte dort schon so lange hin. Und dann kamen wir tatsächlich an. Wir standen am Waikiki Beach. Wir sahen die Surfer. Wir hörten Musik. Wir sahen die Sonnenuntergänge. Wir surften. Wir sahen Meeresschildkröten. Wir fuhren mit dem Auto über Oʻahu, Kauaʻi und Big Island. Wir sahen wilde Hühner überall. Wir flogen über die Na Pali Coast. Wir waren nachts mit Mantas im Meer. Wir standen am Krater eines aktiven Vulkans. Und wir saßen auf dem Mauna Kea, während über uns langsam der Sternenhimmel erschien.
⛰️Die Na Pali Coast
Einer meiner emotionalsten Momente überhaupt war der Rundflug über Kauaʻi. Ich wollte die Na Pali Coast schon so lange mit eigenen Augen sehen.
Und dann flogen wir plötzlich genau darauf zu. Diese grünen, zerklüfteten Berge, die direkt ins Meer abfallen. Ich hatte schon Bilder gesehen. Aber nichts davon hatte mich darauf vorbereitet, wie es sich anfühlt, tatsächlich darüber hinwegzufliegen. Mir standen wieder einmal die Tränen in den Augen.
🌌Mauna Kea
Und dann Mauna Kea. Wir fuhren bis zum Visitor Center, liefen noch ein kleines Stück nach oben und beobachteten dort den Sonnenuntergang.
Es wurde immer kälter. Die Sonne verschwand langsam hinter der Landschaft. Und irgendwann wurde es dunkel. Und dann kam der Sternenhimmel. Ich glaube, selten habe ich irgendwo so viel Ruhe gespürt.
Keine große Sehenswürdigkeit.
Keine Menschenmenge.
Einfach nur wir, die Landschaft und dieser Himmel.
Das war einer meiner schönsten Abende der gesamten Reise.❤️
🌺Und das Schönste an Hawaii?
Dass es irgendwann gar nicht mehr darum ging, welche Sehenswürdigkeit als Nächstes kommt.
Man konnte einfach am Meer sitzen. Einen Ananas-Smoothie trinken. Surfer beobachten. Musik hören. Wilde Hühner sehen. Den Sonnenuntergang anschauen. Und denken: „Ich bin gerade wirklich auf Hawaii.“
Hawaii hat einfach mein Herz.❤️
🏜️Die USA – größer als erwartet
Auch die USA haben uns komplett überrascht. Vor allem der Westen des Festlandes. Wir wussten natürlich, dass der Südwesten landschaftlich beeindruckend ist.
Aber wie gigantisch diese Landschaften tatsächlich sind, hat uns trotzdem umgehauen. Wir fuhren durch die Weite des Landes, teilweise stundenlang durch Landschaften, bei denen sich die Umgebung immer wieder komplett veränderte.
Dann standen wir am Grand Canyon. Und das war wieder so ein „Das kann doch nicht echt sein“-Moment. Diese Dimensionen sind einfach schwer zu begreifen. Man steht davor und schaut in diese riesige Schlucht und denkt sich: "Wie soll so etwas überhaupt auf ein Foto passen?"
Auch der Horseshoe Bend und der Antelope Canyon waren unglaublich. Diese Farben. Diese Felsformationen. Diese Weite.
Und dann natürlich:
🎰Las Vegas
Weil… Las Vegas.🤣 Wir wollten diese Stadt unbedingt einmal selbst erleben. Die riesigen Hotels. Die Lichter. Die Casinos. Die Sphere.
Und natürlich selbst ein bisschen zocken.🎰 Unser Hotel mit Blick auf die Sphere war dabei definitiv eines der Highlights.
Las Vegas ist wahrscheinlich eine der prunkvollsten Städte, die wir auf der gesamten Reise gesehen haben. Und genau deshalb hat es so viel Spaß gemacht.
🌿Peru: Ein ganzes Universum in einem Land
Peru war für uns das vielseitigste Land der gesamten Reise. Und zwar wirklich extrem vielseitig.
Wir waren am Meer.
In der Wüste.
Im Amazonas-Regenwald.
In den Anden.
Auf über 5.000 Metern Höhe.
Und am Machu Picchu.
Alles innerhalb von gerade einmal 17 Tagen. Wo gibt es denn bitte so etwas?🤣 Gerade diese extremen Unterschiede haben Peru so spannend gemacht.
🦙Machu Picchu
Auch das war wieder einer dieser Momente, bei denen man sich denkt: „Das kann doch nicht echt sein.“
Man kennt Machu Picchu aus unzähligen Fotos. Aber dort oben zu stehen, zwischen diesen Bergen, vor dieser jahrhundertealten Stadt, war etwas völlig anderes.
Es war einer dieser Orte, bei denen die Realität tatsächlich noch beeindruckender war als die Bilder. Ich war einfach nur sprachlos und mir standen minutenlang die Tränen in den Augen!
💍Und dann war da noch unsere Verlobung
Natürlich darf ein Highlight in dieser Liste auf keinen Fall fehlen. Unsere Verlobung. 💍❤️
Zwischen all den Ländern, Tieren, Landschaften und Abenteuern gab es diesen einen Moment, der unsere Reise noch einmal auf eine ganz andere Weise besonders gemacht hat.
Denn diese Weltreise war nicht nur eine Reise, die wir gemeinsam gemacht haben. Sie wurde ein Teil unserer gemeinsamen Geschichte.
Und irgendwann werden wir wahrscheinlich nicht nur sagen: „Weißt du noch, als wir in Australien waren?“ Sondern: „Weißt du noch, als wir verlobt aus dieser Weltreise zurückgekommen sind?“
🏆Unsere persönlichen Rankings
Nach fast sieben Monaten dürfen natürlich ein paar Rankings nicht fehlen.🤣 Und gleichzeitig waren die Entscheidungen teilweise unglaublich schwer. Denn jedes Land hatte seinen eigenen Charakter.
🏡Das Land, in das wir auswandern würden
Australien: Das war wahrscheinlich die am wenigsten überraschendste Erkenntnis. Australien hat uns nicht nur als Reiseziel gefallen.
Wir können uns tatsächlich vorstellen, dort zu leben. Die Kombination aus Natur, Tieren, Stränden, Freiheit und diesem unglaublichen Roadtrip-Gefühl hat uns einfach abgeholt.
Man könnte dort einfach einen Job suchen (sei es in einem x-beliebigen Restaurant) und einfach loslegen. Und irgendwann während der Reise haben wir uns tatsächlich ständig gefragt: „Warum eigentlich nicht?“
❤️Wo mein Herz hängen geblieben ist
Hawaii, Australien, Bali: Hawaii ist wahrscheinlich selbsterklärend.🤣 Es war ein jahrelanger Traum und hat meine Erwartungen sogar noch übertroffen.
Australien hat mich mit seiner Natur und vor allem mit den Tieren komplett abgeholt.
Und Bali – insbesondere Ubud – hatte für mich eine ganz andere Art von Magie. Diese spirituelle Atmosphäre, die Tempel, die Natur, die kleinen Cafés, Yoga, Rituale und dieses besondere Lebensgefühl haben mich einfach gecatcht.🌿
🌎Das vielseitigste Land
Peru: Meer, Wüste, Amazonas, Hochgebirge, Machu Picchu. Mehr Abwechslung innerhalb eines Landes geht eigentlich kaum.
😱Das Land, das uns am meisten überrascht hat
USA – Festland: Vor allem wegen der Landschaften. Der amerikanische Südwesten war so viel gigantischer, dramatischer und beeindruckender, als wir erwartet hatten.
Der Grand Canyon war dabei definitiv einer unserer größten „Das kann doch nicht echt sein“-Momente der gesamten Reise.
🚗Das beste Roadtrip-Land
Australien, USA, Hawaii: Und eigentlich könnten wir hier kaum einen klaren Sieger bestimmen. Wir haben auf allen Roadtrips gemerkt, wie sehr wir diese Art zu reisen lieben.
Ins Auto steigen.
Musik an.
Fenster auf.
Landschaft anschauen.
Spontan irgendwo anhalten.
Weiterfahren.
Keinen Zeitdruck haben.
Einfach unterwegs sein.
Wir sind definitiv Roadtrip-Menschen.🤣🚗
🌎Das beste Reisegefühl
Das ist wahrscheinlich das Ranking, bei dem wir am längsten überlegen könnten und am Ende trotzdem keinen Sieger haben.
Australien fühlte sich frei an.
Bali fühlte sich besonders an.
Japan faszinierte uns.
Hawaii fühlte sich leicht an.
Peru war abenteuerlich.
Die USA waren riesig.
Minca in Kolumbien hatte diese ganz besondere Atmosphäre.
Und eigentlich war genau das das Schöne: Jedes Land hatte sein eigenes Gefühl.
🏨Unsere schönsten Unterkünfte
Wir hatten während der Reise wirklich alles. Von: „Wow, das ist Luxus!“ bis: „Okay… wo ist hier eigentlich das Fenster?“🤣
Zu unseren absoluten Favoriten gehören:
🏊♂️Unsere Suite in Kuala Lumpur
Eine wunderschöne Suite mit Infinity Pool. Einfach genau diese Art von Unterkunft, bei der man sich kurz wie im Luxusurlaub fühlt.
🛳️Die Azuria in der Halong-Bucht
Allein schon auf einem Schiff durch diese Landschaft zu fahren, war etwas Besonderes, aber morgens mit direktem Blick aufs Meer aufzuwachen, hat alles geschlagen.
🌿Unsere Villa in Ubud
Diese Unterkunft hat für mich perfekt zu dieser besonderen Atmosphäre von Ubud gepasst. Das war einfach unglaublich schön! So privat, romantisch und luxuriös, aber dennoch so ruhig und einfach besonders. Ich habe sie so sehr geliebt!
🧘♀️Unsere Villa in Uluwatu
Entspannung, Bali-Vibes und einfach eine Unterkunft, in der man sich richtig wohlfühlen konnte. Am liebsten erinnere ich mich daran zurück, wie es sich angehört hatte, wenn nachts der Regen auf dieses Dach geprasselt ist.
🏙️Unser AirBNB in Melbourne
Ein richtig schönes Zuhause auf Zeit mitten in der Stadt mit dem coolsten Ausblick überhaupt! Nur deswegen haben wir gewusst, dass Ed Sheeran an diesem Tag im Marvel Stadium spielt. Dieses Konzert ist auch eine meiner Lieblingserinnerungen dieser Reise.
🎰Das Palazzo in Las Vegas
Groß, luxuriös und natürlich komplett Las Vegas. Das war unsere größte Gönnung würde ich sagen! So ein cooles Hotel, in dem man erst einmal durch die Casinos laufen musste, um zu seiner Suite zu kommen. Und natürlich durfte nicht fehlen: Der direkte Blick auf die Sphere!
🦜Costeño River in Minca
Diese Unterkunft gehört für mich zu den Orten, bei denen die Atmosphäre fast wichtiger war als die Unterkunft selbst. Natur, Fluss, Tiere und dieses Gefühl, komplett raus aus allem zu sein. Eine wundervolle Stimmung!
🫣Unsere schlimmsten Hotels
Und natürlich gab es auch die andere Seite.🤣
🥇1. Hotel in Ho-Chi-Minh-Stadt
🥈Unterkunft in Puerto Princesa
🥉Hotel in Jakarta
Manche Unterkünfte waren einfach… Erfahrungen. Und wahrscheinlich sind genau das später die Geschichten, über die man am meisten lacht.
🤐Unsere größten Fails
Und natürlich war nicht alles perfekt.🤣 Eine Weltreise ohne Fail wäre ja auch langweilig.
Singapur: Ein Hotelzimmer ohne Fenster. Sehr gemütlich. Also… theoretisch.
Ho-Chi-Minh-Stadt: Das erste Hotel hatte nicht einmal eine richtige Badtür und kein Waschbecken. Privatsphäre: 0/10.
🚕Grab-Fahrten: Mehrfach wurden wir einfach an komplett falsche Adressen gefahren. Warum auch immer.
🐓El Nido: Bus ausgefallen und anschließend völlig gequetscht in einem Van gesessen. Mit zwei Hähnen. Natürlich.
✈️Der Flug von Jakarta nach Denpasar: Ein Flug hatte sieben Stunden Verspätung. Also haben wir einfach einen neuen gebucht. Reiselogik.🤣
🤢Bali Belly: Maurice hat in Ubud leider Bekanntschaft mit dem berühmten Bali Belly gemacht.
🔋China: Unsere Powerbanks wurden uns abgenommen.
Der deutsche Zoll🙄: Mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen.
🏨Das falsche Wyndham: Wir standen einfach beim falschen Hotel.🥲
✈️Der Flug von Lima nach Punta Cana: Dieser Flug… Sagen wir einfach: Nicht unser Lieblingsflug der Reise.🤣
⚡️Pikachu: Unsere Pikachu-Koffertags sind verschwunden. Das tut bis heute weh.🤣💔
✨Dinge, die wir unterwegs gemacht haben
Die Weltreise bestand nicht nur aus großen Sehenswürdigkeiten. Es waren auch die kleinen Dinge, die wir mit nach Hause genommen haben.
🌸In Vietnam haben wir unser eigenes Parfum hergestellt.
💍Auf Bali haben wir Ringe geschmiedet. Und Fun Fact: Mit seinem Ring hat Maurice mir später den Antrag gemacht.❤️
👑In Manila habe ich ein Prinzessinnenkleid ausgeliehen.
❤️In Ubud ein rotes Kleid.
👘In Nara einen Kimono.
Und dann gab es natürlich noch ein paar dauerhafte Erinnerungen:
🪷eine Lotusblume in Uluwatu
🌊eine Welle in Uluwatu
🦜ein Kakadu in Cairns
🌺ein polynesisches Tattoo auf Hawaii
Dazu kam ein neues Helix-Piercing in Seoul.👂
Das sind jetzt alles kleine Stücke dieser Reise, die wir tatsächlich mit nach Hause genommen haben.
😎Und dann waren da noch die Flughafen-Lounges
Eine kleine Sache, die sich irgendwie durch die gesamte Reise gezogen hat: Lounges.🤣✈️
Irgendwann haben wir es wirklich geliebt, vor einem Flug in einer Lounge zu sitzen. Essen. Trinken. WLAN. Ein bisschen Ruhe.
Die Lounge in der Dominikanischen Republik mit Außenbereich und Pool war dann wirklich der krönende Abschluss.
😰War die Weltreise gefährlich?
Das wurden wir tatsächlich öfter gefragt. Und unsere ehrliche Antwort lautet: Eigentlich nicht. Natürlich gab es Situationen, in denen wir vorsichtig sein mussten.
Das Meer auf Hawaii.
Starke Wellen.
Strömungen.
Der Verkehr in Vietnam.
Wilde Tiere.
Kurvige Straßen.
Manche abgelegenen Gegenden.
Aber wir hatten eigentlich nie einen Moment, in dem wir wirklich dachten: „Wir müssen hier weg. Das ist gefährlich.“ Wir hatten nie bewusst Angst um unser Leben. Wir mussten zum Glück auch nicht einmal zum Arzt oder in ein Krankenhaus.
Vielleicht waren wir irgendwann einer Gefahr näher, als wir überhaupt wahrgenommen haben. Das kann man natürlich nie wissen. Aber bewusst erlebt haben wir eigentlich erstaunlich wenig wirklich Gefährliches. Und dafür sind wir unglaublich dankbar.❤️
💸Was hat die Weltreise gekostet?
Unsere Weltreise war definitiv nicht günstig. Insgesamt lagen wir bei ungefähr 30.000 € pro Person. Das klingt erst einmal nach unglaublich viel Geld. Und ja. Das ist es auch.🤣
Aber wir waren dafür fast sieben Monate unterwegs. Wir haben unzählige Länder bereist, Flüge gebucht, Mietwagen genommen, Roadtrips gemacht, besondere Unterkünfte gebucht und uns viele Erlebnisse gegönnt, die teilweise seit Jahren auf unserer Bucketlist standen.
Walhaie.
Mantas.
Great Barrier Reef.
Hawaii.
Las Vegas.
Machu Picchu.
Chinesische Mauer.
Australien.
Und vieles mehr.
Und wenn ich heute gefragt werde: „War es das wert?“ Dann ist meine Antwort ganz klar: Ja. Jeden einzelnen Cent.❤️
🌱Was wir gelernt haben
Vielleicht ist das einer der wichtigsten Teile dieses gesamten Blogs. Denn natürlich haben wir auf der Reise unglaublich viel über andere Länder gelernt. Aber mindestens genauso viel über uns selbst.
🧳Wir brauchen weniger, als wir dachten
Fast sieben Monate aus wenigen Gepäckstücken zu leben, verändert den Blick auf Besitz. Wir hatten alles dabei, was wir wirklich brauchten. Und als wir zurückkamen, standen wir plötzlich vor all unseren Sachen und dachten: „Warum besitzen wir das eigentlich?“
Also startete nach unserer Rückkehr erst einmal eine riesige Ausmistaktion.🤣
Klamotten.
Deko.
Sachen, die seit Jahren irgendwo herumlagen.
Plötzlich fühlte sich vieles einfach unnötig an. Wir hatten monatelang aus zwei Rucksäcken und zwei kleinen Koffern gelebt. Und es hat funktioniert.
🕊️Wir wollen nicht ständig funktionieren
Das ist wahrscheinlich eine der wichtigsten Erkenntnisse, die ich persönlich aus der Reise mitgenommen habe.
Ich möchte nicht mehr ständig das Gefühl haben, etwas leisten zu müssen.
Nicht jeden Tag Sport machen müssen.
Nicht jeden Tag produktiv sein müssen.
Nicht ständig an mir arbeiten müssen.
Nicht ständig optimieren müssen.
Nicht das Gefühl haben, ein Tag sei nur dann wertvoll, wenn ich etwas geschafft habe.
Denn auf der Reise gab es Tage, an denen wir einfach nichts Besonderes gemacht haben.
Wir haben ausgeschlafen.
Gefrühstückt.
Sind ans Meer gegangen.
Haben Musik gehört.
Sind im Auto herumgefahren.
Haben am Pool gelegen.
Einen Sonnenuntergang angeschaut.
Und manchmal einfach gar nichts gemacht.
Und diese Tage waren nicht weniger wert. Sie waren Leben. Vielleicht sogar besonders viel davon.
🕊️Freiheit ist uns wichtiger geworden
Wir haben gemerkt, wie gut uns Freiheit tut.
Heute hier.
Morgen dort.
Einfach losfahren.
Spontan anhalten.
Etwas entdecken.
Den Plan ändern.
Nicht genau wissen, wie der nächste Tag aussieht.
Und vielleicht ist deshalb auch eines ziemlich klar geworden: Wir sind keine typischen All-Inclusive-Urlauber.🤣
Unser letzter Aufenthalt in Punta Cana war wunderschön und nach fast sieben Monaten Dauerreise war es sogar wichtig, einmal nichts tun zu müssen.
Aber gleichzeitig haben wir gemerkt, wie sehr wir das Reisen vermissen.
Wir wollten wieder ins Auto steigen.
Wieder etwas sehen.
Wieder irgendwo anhalten.
Wieder neugierig sein.
Wieder weiterfahren.
Wir wollen mehr sehen. Und genau deshalb werden wir wahrscheinlich immer Roadtrip- und Rundreise-Menschen bleiben.
🏡Wie fühlt sich Deutschland jetzt an?
Das war wahrscheinlich eine der größten Überraschungen nach der Rückkehr. Wir wussten, dass es komisch werden würde. Aber nicht, wie komisch.
Schon die eigene Sprache zu hören, hat sich teilweise fremd angefühlt. Deutsch... Unsere eigene Sprache. Und trotzdem musste sich mein Kopf erst wieder daran gewöhnen.
Plötzlich war alles wieder da:
Deutschland.
Unser Zuhause.
Unsere Wohnung.
Unser Alltag.
Unsere gewohnten Straßen.
Unsere gewohnten Abläufe.
Und irgendwie fühlte sich alles kleiner an.
Enger.
Bekannter.
Vorhersehbarer.
Dinge, die früher einfach normal waren, wirkten plötzlich langweilig... Nicht, weil Deutschland schlecht ist. Sondern weil wir uns verändert haben.
Das ist wahrscheinlich genau das, was man unter Reverse Culture Shock versteht. Man kommt zurück und erwartet, dass man wieder in sein altes Leben hineinpasst. Aber man selbst ist nicht mehr genau dieselbe Person, die gegangen ist.
Unsere Denkweise hat sich verändert.
Unsere Gewohnheiten.
Unsere Prioritäten.
Unser Verhältnis zu Zeit.
Unser Verhältnis zu Arbeit.
Unser Verhältnis zu Besitz.
Und vor allem unser Verständnis davon, was Leben für uns bedeutet.
🌎Würden wir wieder eine Weltreise machen?
Sofort.🤣❤️ Tatsächlich planen wir sogar schon wieder.
Denn diese fast sieben Monate haben uns nicht das Gefühl gegeben: „Okay, jetzt haben wir genug gesehen.“
Sondern eher: „Oh Gott, da draußen ist noch SO viel.“ Wir haben erst angefangen zu verstehen, wie riesig die Welt ist.
Es gibt noch so viele Länder.
So viele Tiere.
So viele Landschaften.
So viele Roadtrips.
Und natürlich Orte, an die wir unbedingt zurückwollen.
Australien.
Hawaii.
Bali.
Und viele mehr.
Wir würden eine zweite Weltreise wahrscheinlich etwas anders angehen.
Vielleicht langsamer.
Vielleicht länger an einzelnen Orten.
Vielleicht mit anderen Schwerpunkten.
Vielleicht aber auch genau so wie diese.
Aber Fakt ist: Wir WERDEN sie machen. Auch wenn es noch etwas dauern wird...
❤️Was bleibt am Ende?
Und dann ist da diese Sache, die sich wahrscheinlich am verrücktesten anfühlt: Es ist vorbei.
Das größte Abenteuer unseres bisherigen Lebens ist vorbei. Und jetzt ist es nur noch eine Erinnerung. Fotos. Videos. Polarsteps-Einträge. Tattoos. Souvenirs. Geschichten.
Und dieses unglaubliche Wissen: Wir haben das alles wirklich erlebt.
Manchmal sitze ich da und denke:
Waren wir wirklich dort?
Sind wir wirklich mit Walhaien geschwommen?
Haben wir wirklich auf der Chinesischen Mauer gestanden?
Sind wir wirklich am Great Barrier Reef geschnorchelt?
Haben wir wirklich den Machu Picchu gesehen?
Sind wir wirklich durch den Grand Canyon gefahren?
Haben wir wirklich in Las Vegas gezockt?
Sind wir wirklich auf Hawaii gesurft?
Sind wir wirklich nachts mit Mantarochen im Meer geschwommen?
Und die Antwort ist: Ja. Wir waren da. Wir haben das alles wirklich gemacht. Und auch wenn mein Herz blutet und mir ständig die Tränen in den Augen stehen: Genau das kann uns niemand mehr nehmen.❤️
🌱Die Reise hat uns verändert
Ich glaube nicht, dass eine Weltreise einen automatisch zu einem komplett anderen Menschen macht. Aber sie verändert etwas.
Für mich war diese Reise in vielerlei Hinsicht das wahre Leben. Nicht, weil unser Leben in Deutschland schlecht wäre. Nicht, weil Arbeit oder Alltag keinen Wert hätten.
Aber ich möchte nicht irgendwann zurückblicken und feststellen, dass ich mein Leben hauptsächlich damit verbracht habe, zu funktionieren.
Arbeiten.
Warten.
Auf das Wochenende.
Auf den nächsten Urlaub.
Auf irgendwann.
Denn auf dieser Reise habe ich gespürt, wie sich Leben für mich anfühlen kann, wenn ich nicht ständig funktionieren muss.
Wenn ich nicht ständig etwas erreichen muss.
Wenn ich nicht ständig produktiv sein muss.
Wenn ich morgens aufwache und einfach denke: Mal sehen, was heute passiert.
Diese Freiheit.
Diese Neugier.
Dieses Gefühl, lebendig zu sein.
Das war für mich echtes Leben.
Und genau deshalb war die Rückkehr auch so schwer. Denn jetzt wissen wir, wie es sich anfühlt. Und gleichzeitig wissen wir, dass wir wahrscheinlich eine Weile warten müssen, bis wir wieder für längere Zeit so leben können.
🕊️Aber vielleicht müssen wir dieses Gefühl gar nicht zurücklassen
Vielleicht muss die Weltreise gar nicht einfach vorbei sein. Vielleicht nehmen wir einen Teil davon mit.
Mehr Freiheit. Weniger Besitz.
Weniger „Ich muss“. Mehr „Ich möchte“.
Weniger Funktionieren. Mehr Leben.
Mehr Abenteuer. Mehr Spontaneität.
Mehr Mut. Mehr Momente, die nichts „bringen“ müssen.
Vielleicht ist genau das die eigentliche Aufgabe nach einer Weltreise: Nicht zu versuchen, wieder genauso zu werden wie vorher. Sondern das, was man unterwegs über sich selbst gelernt hat, mit nach Hause zu nehmen.
🌎Das Ende unserer Weltreise – aber nicht das Ende unserer Abenteuer
Vor fast sieben Monaten sind wir mit zwei Rucksäcken, zwei kleinen Koffern und einem riesigen Traum losgezogen.
Heute stehen wir wieder in Deutschland. Mit einem kleinen und einem großen Koffer. Aber vor allem mit fast sieben Monaten voller Erinnerungen.
Wir haben Orte gesehen, die wir vorher nur von Fotos kannten.
Wir haben Tiere in freier Wildbahn erlebt.
Wir haben Lebensträume erfüllt.
Wir haben uns verlobt.
Wir haben gelacht.
Wir haben geweint.
Wir haben uns verlaufen.
Wir haben schlechte Hotels überlebt.🤣
Wir haben neue Dinge ausprobiert.
Wir haben uns selbst überrascht.
Und wir haben gelernt, dass die Welt unglaublich groß ist.
Aber auch, dass man selbst erstaunlich wenig braucht, um glücklich zu sein. Vielleicht war das Schönste an dieser Reise deshalb gar nicht ein einzelner Ort.
Nicht Hawaii.
Nicht Australien.
Nicht Machu Picchu.
Nicht der Grand Canyon.
Sondern dieses Gefühl: Wir waren frei.
Wir konnten einfach sein.
Wir konnten neugierig sein.
Wir konnten entdecken.
Wir konnten spontan sein.
Wir mussten nicht ständig funktionieren.
Wir durften einfach leben.
Und wir haben erlebt, wie unglaublich schön das Leben sein kann, wenn man ihm erlaubt, einfach zu passieren.❤️ Jetzt ist dieses Kapitel vorbei.
Und ja. Es tut VERDAMMT weh.
Denn für mich war es nicht einfach nur eine Reise. Es war das größte Abenteuer meines Lebens. Und irgendwie auch ein Stück weit das Leben, von dem ich immer geträumt habe.
Es ist unglaublich schwer, etwas loszulassen, das sich so sehr nach Freiheit und Lebendigkeit angefühlt hat.
Aber gleichzeitig bin ich unendlich dankbar.
Dankbar, dass wir es gewagt haben.
Dankbar für jeden einzelnen Ort.
Für jedes Tier.
Für jeden Sonnenuntergang.
Für jeden Roadtrip.
Für jede dumme Situation, über die wir heute lachen.🤣
Für jeden Menschen, den wir kennengelernt haben.
Für jeden Lebenstraum, der plötzlich Realität wurde.
Und für all die Erinnerungen, die jetzt für immer zu uns gehören.
Wir haben fast sieben Monate lang die Welt gesehen.🌎 Und jetzt beginnt der schwierigere Teil: Ein bisschen von dieser Welt in unseren Alltag mitzunehmen.
Denn die Weltreise ist vorbei. Aber wir sind noch lange nicht fertig mit der Welt. Und wer weiß… Vielleicht packen wir unsere Koffer ja schneller wieder, als wir gerade denken.😉🌎✈️
Bis zum nächsten Abenteuer❤️✨
🌺PS
Und falls ihr jetzt denkt: Das war's mit den Weltreise-Geschichten? Noch nicht ganz.🤣
In meinen einzelnen Länder-Blogeinträgen findet ihr bereits viele unserer Erlebnisse, Highlights, Kosten und Tipps zu den jeweiligen Stationen.
Aber dieser Beitrag ist für mich trotzdem etwas Besonderes. Denn er ist der Abschluss. Der Abschluss von sechs Monaten voller Bewegung, Abenteuer, Freiheit und ständig neuer Eindrücke.
Und es ist irgendwie verrückt, dass all das, was noch vor ein paar Monaten unser ganz normales Leben war, jetzt plötzlich nur noch in Fotos, Videos und Erinnerungen existiert.
Wir können nicht zurückspringen. Wir können keinen dieser Tage noch einmal genauso erleben. Aber wir können uns daran erinnern.
Und wir wissen: Wir waren da. Wir haben es erlebt.
Und es war die schönste Zeit unseres bisherigen Lebens.❤️ Diese Reise hat etwas in uns verändert.
Und auch wenn wir jetzt wieder hier sind, wird ein Teil von dem, was wir dort waren, hoffentlich immer bei uns bleiben.
Vielleicht wird es irgendwann wieder ein neues Abenteuer geben. Vielleicht schneller als gedacht.😉
Denn eines ist nach dieser Reise definitiv klar:
Wir wollen mehr sehen.
Wir wollen mehr erleben.
Und wir sind noch lange nicht fertig damit, diese wunderschöne, verrückte Welt zu entdecken.🌎❤️
Bis zum nächsten Abenteuer. ✈️✨



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